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Performance Management Studie 2017

Geld verteilen oder Performance entwickeln?

28.11.2017

Performance Management ist auf der Tagesordnung. Das sagen uns die 278 Teilnehmer unserer Online- Studie in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die wir zwischen Mai und Juli dieses Jahres befragt haben, sehr deutlich. Die Bedeutung des Performance Managements in den Unternehmen wird weiter steigen und rund 75 Prozent planen kurzfristig weitere Änderungen an Instrumenten und Systemen. Aber befindet sich die Ausgestaltung einer Leistungskultur als Kernbereich der Unternehmensführung in einem gravierenden Umbruch? Können wir annehmen, dass agile Formen der Arbeitsorganisation und Feedbackkulturen deutliche Veränderungen für die Leistungssteuerung mit sich bringen?  

Im Rahmen von acht Leadership Roundtables in Deutschland, Österreich und der Schweiz diskutieren wir aktuell die praktischen Implikationen der Studienergebnisse mit mehr als 250 Teilnehmern aus der Praxis. Wesentliche Ergebnisse aus der Studie und der Diskussion mit den Praktikern sind, dass Performance Management bei vielen auf der Agenda steht und eher „agile“ Evolution statt Revolution im Vordergrund steht.  

Unsere Diskussionen mit den Teilnehmern zeigen deutlich, dass verschiedene Organisationen und Geschäftsmodelle sehr unterschiedlich aufgestellt sind, und differenzierte Lösungen als zielführend angesehen werden. Eine Krankenkasse ist eben nicht Google und wird auch nie Google sein, kann aber - im Rahmen des organisatorisch Machbaren- durchaus agile Performance-Elemente evolutionär installieren.  

Shot Perf Mgmt 600

Lest Euch erst weiter in die Ergebnisse unserer Studie mit den Implikationen für die Praxis des Performance Managements ein: Auf unserem Downloadportal könnt Ihr das Whitepaper zur Performance Management Studie anfordern.

Zum Download

Zudem wird deutlich, dass sich übergreifend sehr viele Unternehmen mit Ihren Feedbackmechanismen und –kulturen auseinandersetzen. Die leane Ausgestaltung des Performance-Zyklus mit nur einem Jahresgespräch ist massiv in der Kritik, Lösungen mit kürzeren Performance-Zyklen und einem stärkeren Fokus auf Mitarbeiterentwicklung treten in den Performance Management Konzepten vermehrt in den Vordergrund.  

Kollektiver oder individueller Bonus – das beschäftigt die Teilnehmer ebenfalls und führt in den Leadership Roundtables immer wieder zu kontroversen Diskussionen zu den Themen Trittbrettfahrer, Frustration von Top-Leistern, Verluste an Steuerungswirkungen und Atmung der Vergütung.  

Wir laden Euch ein, mit uns zu diskutieren und freuen uns über Eure Anregungen:

Moderne Feedback Systeme sind Enabler einer neuen Führungskultur, wenn… Fokus auf die Optimierung der Zielvereinbarung und Leistungsbewertung! Evolution als richtiger Weg oder Angst vor Revolution und / oder eigener Courage?
Kollektivierung der Vergütung? Förderung von Trittbrettfahrern mit Tendenz zum Mittelmaß und  Negierung von Top-Performern?

Wir freuen uns auf Eure Meinung!