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Süddeutsche Zeitung: „Mehr Teamarbeit, mehr Austausch“

Hans Ochmann über neue Anforderungen an Leadership

20.02.2018

Auf Manager mit Persönlichkeit kommt es in Zukunft ganz besonders an, sagt Hans Ochmann im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Er spricht außerdem über Digital Leadership und das Verhältnis zwischen Mitarbeiter und Führungskraft.

Die Führungskräfte müssen Geschäftsmodelle disruptiv überdenken.
Hans Ochmann, Geschäftsführer und Partner

Das heißt konkret: Sie müssen einerseits etablierte Prozesse, Strukturen, Strategien und Geschäftsmodelle radikal in Frage stellen, andererseits aber auch sicherstellen, dass das aktuelle Geschäft weiter reibungslos läuft. Sie müssen Orientierung geben und gleichzeitig gängige Standards überdenken – nicht zuletzt sich selbst und ihre Rolle.

Aber das ist noch nicht alles: Führungskräfte müssen deutlich mehr auf Kollaboration, Austausch und Feedback setzen. Neben den Veränderungen innerhalb des Unternehmens ist die Frage nach konsequenter Kundenorientierung ein weiterer zentraler Punkt. Weil sich der Markt immer schneller verändert, sollte Design Thinking im Sinne der Ausrichtung des Unternehmens auf die neuen Kundenbedürfnisse in den Fokus des unternehmerischen Handelns rücken.

Führungskräfte müssen die Mitarbeiter viel stärker motivieren.
Hans Ochmann, Geschäftsführer und Partner

Nicht nur die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, sondern auch das Wertesystem der Mitarbeiter verändert sich. Deshalb müssen gerade Führungskräfte der älteren Generation von eigenen Verhaltensmustern abstrahieren und viel stärker als Motivator agieren. Gerade jüngere Mitarbeiter fragen nach der Sinnhaftigkeit ihres Jobs und nach dem Wertesystem ihres Arbeitgebers. Sinnstiftung und Motivation sind deshalb zentrale Aufgaben für Führungskräfte geworden.

Das vollständige Interview lesen Sie kostenlos in der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung.