Statement Accelerator
Statement von Dr. Timm Homann zum Kienbaum Accelerator

"Die Art, wie wir die Strategie exekutieren, hat sich mit dem Accelerator herausragend verändert"

19.09.2016 - Transformation

von Prof. Dr. Timm Homann, CEO der Ernsting's family Unternehmensgruppe

A. BESONDERHEIT DER METHODE

Eine Vielzahl an Strategieentwicklungen versandet. Aus guten Ideen bleiben am Ende Enttäuschungen und missglückte Versuche. Jede Strategie, die auf der Strecke bleibt, führt auch dazu, dass Vertrauen in die Durchsetzungsfähigkeit und Glaubwürdigkeit der Führung verloren geht. Um erfolgreich Strategien zu implementieren, bedarf es aus meiner Sicht dreierlei Zutaten:

1. Momentum

Zwischen Strategieankündigung und ersten Umsetzungserfolgen sollte ein kurzer Zeitraum liegen. Nichts demotiviert Führungskräfte und Mitarbeiter mehr als Theoretisieren und fehlende Nachvollziehbarkeit/Erlebbarkeit für die Folge-Ebenen.

2. Commitment

Folgeebenen müssen die jeweilige Strategie zu ihrer eigenen Sache machen. Dafür ist es notwendig, dass diese mitwirken, ausgestalten und adjustieren dürfen. Nur so entsteht ein Bonding zwischen dem "Großen Ziel" und dem "Daily Business" einzelner Ebenen und Bereiche im Unternehmen.

3. Vernetzung

Es kann im 21. Jahrhundert keine Strategie mehr geben, die nicht zutiefst einer Vernetzung innerhalb (und außerhalb) des Unternehmens bedarf. Damit einher geht die Anforderung des Verständnisses anderer Bedürfnisse und Aufgaben und eine entsprechende Verantwortung nicht nur für den eigenen Bereich, sondern auch für die Schnittstellen zu angrenzenden Funktionen. Der Accelerator schafft es, diese drei Zutaten ideal und streng zu kombinieren. Während auf der operativen Ebene die Inhalte und Notwendigkeiten im Mittelpunkt stehen, sorgt die Metaebene dafür, dass Gemeinsamkeiten und Selbstverantwortung entwickelt werden. Niemand kann am Ende mehr sagen, dass er nicht teilhaben bzw. sich nicht einbringen konnte.

B. GRÖSSTER NUTZEN "ACCELERATOR" FÜR ERNSTING'S FAMILY

Im Zuge der Digitalen Transformation ging es bei Ef darum, prozessuale, technologische und tagesgeschäftliche Anforderungen auf eine sich verändernde Wettbewerbs- und Kundenstruktur auszurichten. Diese höchst komplexe, interdependente Aufgabe sollte innerhalb eines Jahres erarbeitet und in operationalisierbaren „Use-Cases“ gelingen. Es war sehr wichtig, in einem eng fixierten Zeitfenster Ergebnisse zu schaffen, die als innovativ, integrativ und breit tragbar angesehen werden konnten. Es musste das (erfolgreiche) Geschäftsmodell hinterfragt und gleichzeitig das Miteinander und die Kultur gestärkt werden. Im Rückblick ist diese Aufgabenstellung mit der besonderen Wirkung der Methode „Accelerator“ erfolgreich umgesetzt – keine andere Methode hätte dies leisten können. Die Art, wie wir heute die Strategie jeden Tag exekutieren und die Form der Kommunikation miteinander hat sich mit dem Accelerator herausragend verändert und verbessert.

C. WEM WÜRDEN SIE ACCELERATOR EMPFEHLEN

Diese Methode hilft allen Unternehmen, die mit zeitlichem Anspruch und unter Wertschätzung des Wissens einer breiten Mitarbeiterschicht Projekte und Strategien zur Umsetzung bringen wollen oder müssen. Unternehmen können dann davon profitieren, wenn sie sich auf die Methode einlassen, ihr vertrauen und dem überall vorhandenen Kontrollzwang eines Managers nachzugeben bereit sind. "Das Wissen einer Organisation ist mehr als das Wissen und die Überzeugungen des Managements." Folgt man dieser These ernsthaft, dann ist der Accelerator eine exzellente Option.

Prof. Dr. Timm Homann

Prof. Dr. Timm Homann

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