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Martin Lücker
Pressesprecher

Kienbaum vergleicht Gehälter in Österreich, Tschechien und Ungarn

Geschäftsführer in Österreich verdienen 3,5-mal so viel wie in Ungarn und mehr als das Doppelte der Tschechen


Wien, 01. Februar 2016 Geschäftsführer in Österreich verdienen immer noch viel mehr als in Tschechien und Ungarn – und daran wird sich auch in Zukunft nicht viel ändern: Derzeit liegt das Durchschnittsgehalt eines Geschäftsführers in Österreich bei jährlich 292.000 Euro, in Tschechien sind 117.000 Euro und in Ungarn 82.000 Euro, ergab ein Vergütungsvergleich von Kienbaum. Damit verdienen österreichische Geschäftsführer mehr als 3,5-mal so viel wie ihre Kollegen in Ungarn und 2,5-mal so viel wie in Tschechien.

Dieses Gehaltsgefälle wird auch künftig Bestand haben, denn die Gehaltssteigerungen liegen künftig auf ähnlichem Niveau: Für dieses Jahr prognostiziert Kienbaum zum Beispiel eine durchschnittliche Steigerung der Geschäftsführer-Gehälter in Österreich von 2,7 Prozent, in Tschechien von 3,3 Prozent und in Ungarn sogar nur von 2,0 Prozent. Das sind Ergebnisse des Vergütungsvergleichs Österreich, Tschechien, Ungarn der Beratungsgesellschaft Kienbaum, für den die Berater mehr als 35.000 Positionen aus rund 600 Unternehmen analysiert haben.

„Die Aufholjagd von Tschechien und vor allem von Ungarn, was die Gehälter im Vergleich zu Westeuropa betrifft, scheint zu stagnieren. Die Steigerungsrate in Ungarn liegt heuer sogar deutlich unter der in Österreich. Das bedeutet, Ungarn fällt sogar noch weiter zurück – das Gehaltsgefälle zwischen Ost und West nimmt zu“, sagt Alfred Berger, Vergütungsexperte bei Kienbaum in Wien.

Bei Facharbeitern liegen Gehälter noch weiter auseinander
Vergleicht man die Gehälter von Facharbeitern in den drei Ländern, sind die Unterschiede noch größer: Mit durchschnittlich 41.000 Euro verdient ein Facharbeiter in Österreich 5,6-mal so viel wie in Ungarn, wo das Durchschnittsgehalt bei gut 7.000 Euro liegt. Im Vergleich zu Tschechien mit knapp 13.000 Euro Jahressgehalt zahlen die österreichischen Unternehmen ihren Facharbeitern 3,2-mal so viel.

Österreichische Unternehmen zahlen die höchsten Boni
Geschäftsführer in Österreich beziehen die höchsten Boni: Im Schnitt sind es 88.000 Euro im Jahr; das entspricht 30 Prozent ihres Gesamtgehalts. In Tschechien liegt die variable Vergütung bei knapp 29.000 Euro – das sind 24 Prozent des Gesamtgehalts – und in Ungarn sind es 19.000 Euro, was 23 Prozent des Gesamtgehalts entspricht.

In Österreich verdienen Geschäftsführer 7-mal so viel wie Facharbeiter
Schaut man auf das innerbetriebliche Gehaltsgefälle, ist dieses in Österreich am geringsten: Dort verdienen Geschäftsführer 7-mal so viel wie ein Facharbeiter, in Tschechien 9-mal so viel und in Ungarn sogar 11-mal so viel.

Weitere Informationen rund um das Thema Vergütung finden Sie auch unter www.kienbaum.at Für Rückfragen steht Ihnen Mag. Alfred Berger gern zur Verfügung (Fon: +43 1 533 51 88-21, E-Mail: alfred.berger@kienbaum.com).

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Kienbaum. Inspirierend. Anders.

Kienbaum Consultants International ist eine Personal- und Managementberatung, die den Menschen in den Mittelpunkt ihres Beratungsportfolios stellt. Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, Menschen in Organisationen zu bewegen und so Veränderungen zum Erfolg zu führen. Kienbaum ist in den Geschäftsfeldern Executive Search, Human Capital Services, Change- und Organisations-Beratung und Kommunikation tätig. Dabei greifen die interdisziplinären Teams auf jahrzehntelange Beratungserfahrung, fundiertes Branchen-Know-how und die anwendungsorientierten wissenschaftlichen Erkenntnisse des Kienbaum-Forschungsinstituts zurück. Kienbaum wurde vor mehr als 70 Jahren in Deutschland gegründet und wird heute als Familien- und Partnerunternehmen geführt. Das Beratungsunternehmen unterhält neben seinem Hauptsitz in Köln Standorte in 18 Ländern auf vier Kontinenten.
www.kienbaum.com

Weitere Informationen:
Martin Lücker
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www.kienbaum.com


Redaktion/Verantwortlich für den Inhalt: Saskia Leininger