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Martin Lücker
Martin Lücker
Pressesprecher

Veranstaltungen von Kienbaum und dem Stellenmarkt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) zum Verständnis zwischen Unternehmen und Mitarbeitern

Mitarbeiter richtig einschätzen, Kandidaten besser erreichen

  • Baby Boomer und Generation Y gemeinsam ins kalte Wasser werfen
  • Viele Unternehmen laufen ein Risiko beim Management von Spezialisten-Wissen 
  • Klassische Stellenanzeigen brauchen Content Marketing an ihrer Seite

Gummersbach, 14. Oktober 2015 Unbekannte Wesen oder eigentlich doch alle gleich – viele Unternehmen tun sich schwer, die eigenen Mitarbeiter einzuschätzen. Deshalb hat die Beratungsgesellschaft Kienbaum in Kooperation mit dem Stellenmarkt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Veranstaltungsreihe „Doch alles anders? – Arbeitgeberattraktivität im Generationencheck“ durchgeführt; mit folgenden drei Ergebnissen:

1. Baby Boomer und Generation Y gemeinsam ins kalte Wasser werfen
Besonders in Großunternehmen treffen Mitarbeiter aus vielen unterschiedlichen Altersschichten und Fachrichtungen aufeinander. Die Kienbaum-MultiGEN-Studie sowie die Teilnehmer der Veranstaltungsreihe thematisieren, dass sich Mitarbeiter aus den Generationen Y und Baby Boomer häufig mit Vorurteilen begegnen. „Ein Weg, um diese Vorurteile abzubauen, ist, Mitarbeiter aus diesen Generationen bewusst in gemischte Teams zu stecken, denn dann hängt der gemeinsame Erfolg davon ab, pragmatische Lösungen zu finden“, sagt Tamara Peter, Beraterin bei Kienbaum Communications und Referentin der Kienbaum-Veranstaltungsreihe.

2. Viele Unternehmen laufen ein Risiko beim Management von Spezialisten-Wissen
Hochspezialisierte Mitarbeiter sind für viele Personaler eine komplizierte Klientel, denn sie sind elementar für den Erfolg wissensbasierter Organisationen. Sie als Arbeitgeber zu motivieren und zu halten, wird aber eine immer größere Herausforderung. Nur wenige Spezialisten berichten von systematischer Karriere- und Nachfolgeplanung; das Wissen verbleibt trotz Wissensmanagements in den Köpfen der immer mobileren Mitarbeiter.

Vier Fünftel der in einer Kienbaum-Studie befragten Spezialisten sagen, dass die Maßnahmen ihrer Arbeitgeber zur Motivation und Bindung ihre Bedürfnisse und Erwartungen nicht treffen. Hinzu kommt, dass mit dem zunehmenden Anteil von Frauen in mathematischen und technischen Berufen das tradierte, fachlich geprägte Führungsverständnis unter Druck gerät. Hochqualifizierte weibliche Arbeitnehmer zeigen sich deutlich anspruchsvoller und kritischer, was die sozialen Aspekte von Führung betrifft. Das ergab die Diskussion zwischen Kienbaum-Experte Stefan Francke, selbst Senior Expert, und den Teilnehmern der Veranstaltungen.

„Hauptgründe für die Unzufriedenheit von Spezialisten und Experten sind mangelnde fachliche Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten und Führungsqualität. Nur wenige Unternehmen bieten Fachlaufbahnen, die durchgängig mit der Entwicklungs- und Nachfolgeplanung für Spezialisten verknüpft sind. Diese Unternehmen können im Wettbewerb um die knappen Talente aber als deutlich attraktivere Arbeitgeber punkten“, sagt Stefan Francke.

3. Klassische Stellenanzeigen brauchen Content Marketing an ihrer Seite
Wie Unternehmen potenzielle Mitarbeiter auf sich aufmerksam machen können, war ein weiterer Themenkomplex der Veranstaltungsreihe: Sven Retz, Leiter Vermarktung für den Stellenmarkt der F.A.Z., stellt fest, dass Unternehmen durch Stellenanzeigen nur aktiv Suchende erreichen. „Unternehmen müssen heute stärker denn je auf sich aufmerksam machen, sich als attraktiver Arbeitgeber präsentieren. Hierfür bietet Content Marketing viele Instrumente, um die  sogenannten latent Suchenden anzusprechen, also jene begehrten potentiellen Mitarbeiter, die gar nicht auf Jobsuche sind. Arbeitgeber müssen sich mittels Geschichten in deren Fokus bringen und dabei ihre Fachexpertise hervorheben – und das über verschiedene Medien und Formate hinweg“, sagt Sven Retz.

Die Veranstaltungsreihe hat im September und Oktober 2015 in acht Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz stattgefunden. Neben den fachlichen Impulsen schätzten die Teilnehmer die persönliche Diskussion und Vernetzung untereinander sowie den regen Erfahrungsaustausch auf der strategischen und operativen Ebene.

Kienbaum. Inspirierend. Anders.

Kienbaum Consultants International ist eine Personal- und Managementberatung, die den Menschen in den Mittelpunkt ihres Beratungsportfolios stellt. Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, Menschen in Organisationen zu bewegen und so Veränderungen zum Erfolg zu führen. Kienbaum ist in den Geschäftsfeldern Executive Search, Human Capital Services, Change- und Organisations-Beratung und Kommunikation tätig. Dabei greifen die interdisziplinären Teams auf jahrzehntelange Beratungserfahrung, fundiertes Branchen-Know-how und die anwendungsorientierten wissenschaftlichen Erkenntnisse des Kienbaum-Forschungsinstituts zurück. Kienbaum wurde vor mehr als 70 Jahren in Deutschland gegründet und wird heute als Familien- und Partnerunternehmen geführt. Das Beratungsunternehmen unterhält neben seinem Hauptsitz in Köln Standorte in 18 Ländern auf vier Kontinenten.
www.kienbaum.com

Weitere Informationen:
Martin Lücker
Edmund-Rumpler-Str. 5, 51149 Köln
Fon: +49 221 801 72-537
martin.luecker@kienbaum.de
www.kienbaum.com


Redaktion/Verantwortlich für den Inhalt: Saskia Leininger