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Pressesprecher

Kienbaum veröffentlicht Pulse Check zum New-Work-Trend

New Work: Oft nur kosmetische Korrekturen statt Kulturwandel

Köln, 20. Juni 2017 Die meisten Unternehmen beschäftigen sich nur oberflächlich mit der Frage, wie sie die Zukunft der Arbeit gestalten können: Zwar haben schon 74 Prozent der deutschen Firmen das Trendthema New Work auf ihrer Agenda, aber viele Unternehmen begnügen sich damit, ihren Mitarbeitern zu erlauben, von zu Hause aus zu arbeiten anstatt zum Beispiel ihre Unternehmenskultur weiterzuentwickeln. Das ergab eine Stichprobe der Personal- und Managementberatung Kienbaum. Für den New Work Pulse Check haben im Mai dieses Jahres 112 Firmen einen Einblick in Status quo und Zukunft ihrer Art zu arbeiten gegeben.

„Wer New Work will, muss seine Kultur und Führung kritisch hinterfragen. Vertrauen und Transparenz sind essenziell“, sagt Fabian Kienbaum, Co-CEO von Kienbaum Consultants International.

New Work ist oft Topmanagement-Thema

Die Unternehmen denken nicht nur über New Work nach, sondern handeln auch: Immerhin 63 Prozent der befragten Firmen haben bereits Maßnahmen ergriffen, um New Work zu etablieren. Dabei ist die Geschäftsführung am häufigsten beteiligt. In zwei Drittel der Unternehmen ist auch die Personalabteilung involviert; Marketing und Organisationsentwicklung werden bei nur einem Drittel der Befragten einbezogen.
 
„Die Förderung von echter Innovationskraft, Kreativität und Agilität – das alles geht mit neuen Arbeitsformen“, sagt Fabian Kienbaum.

Offene Bürolandschaft ist beliebter als weiche Faktoren

Kienbaum hat nach den konkreten Maßnahmen gefragt, mit denen New Work in Unternehmen etablieren werden sollen: Die beliebteste Maßnahme ist, den Mitarbeiter die Möglichkeit zu geben, von zu Hause aus zu arbeiten. Damit hängt auch eine Maßnahme zusammen, die auf Rang zwei der beliebtesten New-Work-Instrumente steht: neue mobile Geräte wie Smartphones und Laptops zur Verfügung zu stellen, mit denen man ortunabhängig arbeiten kann. Immerhin die Hälfte der Befragten setzt auf ein offenes und flexibles Bürokonzept mit tätigkeitsbezogenen Arbeitsplätzen, die frei wählbar sind.  

Lediglich jedes vierte Unternehmen setzt auf Initiativen zur Kulturveränderung und auf eine stärkere Werteorientierung. In nur jedem fünften der befragten Unternehmen werden neue Führungsmodelle angewendet, die den Mitarbeitern mehr Freiheit und Mitgestaltung erlauben. „Erstaunlich viele Unternehmen beschäftigen sich mit New Work, aber vielen fehlt noch der ganzheitliche Ansatz und der Spirit, New Work zu leben“, sagt Fabian Kienbaum.

Eine Infografik mit den Ergebnissen des New Work Pulse Checks finden Sie hier. Weitere Informationen und Publikationen rund um New Work finden Sie hier.

Kienbaum. Inspirierend. Anders.

Kienbaum Consultants International ist eine Personal- und Managementberatung, die den Menschen in den Mittelpunkt ihres Beratungsportfolios stellt. Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, Menschen in Organisationen zu bewegen und so Veränderungen zum Erfolg zu führen. Kienbaum ist in den Geschäftsfeldern Executive Search, Human Capital Services, Change- und Organisations-Beratung und Kommunikation tätig. Dabei greifen die interdisziplinären Teams auf jahrzehntelange Beratungserfahrung, fundiertes Branchen-Know-how und die anwendungsorientierten wissenschaftlichen Erkenntnisse des Kienbaum-Forschungsinstituts zurück. Kienbaum wurde vor mehr als 70 Jahren in Deutschland gegründet und wird heute als Familien- und Partnerunternehmen geführt. Das Beratungsunternehmen unterhält neben seinem Hauptsitz in Köln Standorte in 18 Ländern auf vier Kontinenten.
www.kienbaum.com

Weitere Informationen:
Martin Lücker
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Fon: +49 221 801 72-537
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www.kienbaum.com


Redaktion/Verantwortlich für den Inhalt: Saskia Leininger