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Kerstin Wandt
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Kienbaum und ZIA veröffentlichen Real-Estate-Gehaltsstudie

Immobilienmanager: Auch die zweite Garde knackt Gehälter jenseits der 200.000 Euro

  • Gehalt: Das sind die Top-Drei-Jobs in der Immobilienbranche
  • Immobilienfirmen halten Talent Management für wichtigsten Trend
  • Die Branche will hin zu flachen Hierarchien und digitaler Infrastruktur  

Frankfurt a. M., 28. September 2017 Im Immobiliensektor können Führungskräfte auch unterhalb der Vorstands- und Geschäftsführungsebene mit guten Gehältern rechnen: Die Topverdiener in der zweiten Reihe sind die Leiter Vermietungsmanagement mit einem Jahresgehalt von 215.400 Euro im Median. Darauf folgen die Leiter Portfoliomanagement mit 125.200 Euro. Die Leiter Asset Management kommen im Median auf eine Jahresvergütung von 116.700 Euro und liegen damit auf dem dritten Rang. Das ergibt eine aktuelle Gehaltsstudie der Personal- und Managementberatung Kienbaum und des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss.

„Führungskräfte mit fundiertem Branchenwissen im Immobiliensektor und Leadership-Qualitäten sind ein begehrtes Gut und können selbstbewusst in Gehaltsverhandlungen gehen. Arbeitgeber hingegen sollten einen attraktiven Vergütungsmix bieten, mit dem sie die besten Führungskräfte und Spezialisten gewinnen und halten können“, sagt Markus Amon FRICS, Personalberater und Real-Estate-Experte bei Kienbaum.

Nicht alle Chefs können mit Topgehalt rechnen

Führungskräfte, die nicht direkt am Kerngeschäft mitwirken, verdienen deutlich weniger: Zum Beispiel erhält ein Leiter Facility Management im Median 68.400 Euro im Jahr und ein Leiter Kundenbetreuung 56.800 Euro. Vertriebschefs hingegen können mit einem Jahresgehalt von 114.500 Euro rechnen.

Die meisten Firmen halten Talent Management für entscheidenden Faktor

Insgesamt hat die Immobilienbranche mit personellen Herausforderungen zu kämpfen. Das zeigt auch der Stellenwert, den die Personalarbeit einnimmt: Kienbaum und der ZIA haben die Unternehmen danach befragt, welche Entwicklungen einen Einfluss auf ihre Situation haben werden. Neun von zehn Immobilienfirmen halten Talent Management, also die Bindung und Akquise von hochqualifiziertem Personal, für einen entscheidenden Trend und einen Erfolgsfaktor im zukünftigen Wettbewerb. 

„In guten wirtschaftlichen Zeiten steht der Immobiliensektor mit anderen Branchen in einem harten Wettbewerb um die besten Köpfe – das haben die Unternehmen verstanden und setzen verstärkt auf professionelles Talent Management. Die Branche muss sich aber noch mehr als attraktiver Arbeitgeber mit herausfordernden Aufgaben und Projekten in Szene setzen. Immobilien lösen bei vielen Menschen eine große Faszination aus – das kann die Branche für ihr Recruiting und Talent Management nutzen“, sagt Dr. Stephan Rabe, Geschäftsführer des ZIA.

Die Branche will hin zu flachen Hierarchien und digitaler Infrastruktur 

Immobilienfirmen stehen vor Organisationsumbrüchen: Danach gefragt, welche Eigenschaften ihre Organisation besitzen sollte, um erfolgreich zu sein, halten die meisten Unternehmen flache Hierarchien sowie eine digitale Infrastruktur für am wichtigsten. „Erfahrungsgemäß sind diese beiden Faktoren in vielen Organisationen noch unterrepräsentiert und sollten jetzt angegangen werden – nicht zuletzt im Sinne der Arbeitgeberattraktivität“, sagt Markus Amon FRICS.
Für inhaltliche Rückfragen zur Real-Estate-Gehaltsstudie 2017 steht Ihnen Caren Steffen gern zur Verfügung (Fon: +49 69 963 644-93, E-Mail: caren.steffen@kienbaum.de). Fotos der Studienautoren und eine Infografik erhalten Sie von Martin Lücker (Fon: 49 221 801 72-537; martin.luecker@kienbaum.de).

Bildunterzeilen:
Foto 1: Markus Amon FRICS ist Personalberater und Real-Estate-Experte bei Kienbaum sowie im Vorstand der RICS.
Foto 2: Dr. Stephan Rabe ist Geschäftsführer des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.
Abbildung 1: Die Topverdiener in der Real-Estate-Branche (Quelle: Real-Estate-Gehaltsstudie 2017; Kienbaum/ZIA)

Die Online-Applikation Kienbaum Compensation Portal bietet exklusiven Zugriff auf Kienbaum Vergütungsdaten – rund um die Uhr und nach höchsten Qualitätsstandards. Dazu gehört u.a. der Zugang zum Board Remuneration Analyser, einem Onlinetool zur Analyse von Vorstandsvergütungen (in Deutschland, Österreich, Schweiz sowie weiteren europäischen Ländern), mit dem nach vielen Selektionskriterien, z. B. auch nach Unternehmensnamen, Branche oder Unternehmensgröße, eigenständig selektiert und analysiert werden kann. Übrigens: Ihre Daten sind bei uns sicher; das Compensation Portal ist die einzige TÜV geprüfte Online-Vergütungsdatenbank in Deutschland. www.kienbaum-compensation-portal.com


Redaktion/Verantwortlich für den Inhalt: Saskia Leininger

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