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Martin Lücker
Martin Lücker
Pressesprecher

Kienbaum und Westpress legen Absolventenstudie zur Jobwahl vor

Karrierewünsche von Absolventen: Am liebsten kollegial, nicht so gern beim Kunden

  • Großstadt muss nicht sein
  • Konzerne verlieren an Attraktivität
  • Am liebsten ins Projektmanagement und Marketing
  • Personalabteilung wird beliebter

Köln/Hamm, 18. August 2016 Deutsche Absolventen wünschen sich in ihrem ersten Job vor allem eine kollegiale Arbeitsatmosphäre (59 Prozent), eine ausgewogene Work-Life-Balance (57 Prozent) und Karriereperspektiven (50 Prozent). Überraschenderweise stehen am Ende der Wunschliste der Standort in einer Großstadt (acht Prozent), soziales Engagement des Zielunternehmens und die Größe der Organisation (je neun Prozent). Als attraktivste Einstiegsbereiche sehen die Absolventen das Projektmanagement (48 Prozent) und das Marketing (30 Prozent). Am Ende der Skala finden sich der Kundendienst (fünf Prozent) und die Rechtsabteilung (drei Prozent). Im oberen Mittelfeld liegt die Personalabteilung mit 22 Prozent. Dies sind Ergebnisse der „Absolventenstudie 2016“, durchgeführt von der Kommunikationsberatung Kienbaum Communications und der Agentur Westpress, für die 340 Absolventen verschiedener Fachrichtungen befragt wurden.

„Absolventen möchten zwar beim Jobeinstieg sozial und finanziell abgesichert sein, im Vordergrund stehen aber Aspekte einer optimalen Zusammenarbeit und Arbeitsatmosphäre. Überraschend ist für uns, dass Parameter wie Unternehmensgröße, klangvoller Name und der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens als wenig wichtig bewertet werden“, sagt Erik Bethkenhagen, Geschäftsführer von Kienbaum Communications. „Korrelierend mit dem Wunsch nach einem motivierenden Arbeitsumfeld, hat für die meisten jungen Menschen heute die persönliche Weiterentwicklung und damit verbunden die eigene Employability eine hohe Bedeutung. Dies geht einher mit einer Tendenz abnehmender Loyalität zu einem Unternehmen und vermehrten Jobwechseln im Laufe der Karriere“, sagt Christian Hagedorn, Geschäftsführer von Westpress.

Kein Machtinteresse
Anspruchsvolle Aufgaben und die persönliche Weiterentwicklung sind deutschen Absolventen deutlich wichtiger, als ein hoher Lebensstil, sich mit Kollegen zu messen oder Einfluss auf andere ausüben zu können. Dies sind sicherlich Belege für einen partizipatorischen Anspruch der Generation Y. Unterscheidet man nach Geschlechtern (an der Studie haben sich in etwa gleich viele Männer und Frauen beteiligt), so fallen Unterschiede auf in der positiven Gewichtung von Gehalt (Männer 54, Frauen 44 Prozent), der Internationalität einer Aufgabe (29 bzw. 39 Prozent) und der Qualität des Führungsstils in einer Organisation (23 bzw. 32 Prozent). Der beliebteste Einstieg in den ersten Job erfolgt direkt (49 Prozent), gefolgt von Traineeprogrammen (41 Prozent) und dem Praktikum (elf Prozent).

Als wichtigste Informationen, die sich ein Absolvent in einer Stellenanzeige wünscht, werden die Aufgabenbeschreibung, das Gehalt und die Anforderungen an die Qualifikationen des Bewerbers genannt. Absolventen nutzen verschiedene Quellen, um sich über ein Unternehmen zu informieren. Dabei werden verschiedene Kanäle für unterschiedliche Themen frequentiert. Jobbörsen (62 Prozent), Unternehmenswebseite (40 Prozent), Anzeigen in den Tageszeitungen (31 Prozent) und Hochschulbewerbermessen (29 Prozent) werden als Informationsquellen über verfügbare Stellenangebote genutzt.

Die Webseite des Unternehmens (38 Prozent), Broschüren und Flyer des Unternehmens (37 Prozent), Hochschulbewerbermessen (31 Prozent), Suchmaschinen (28 Prozent) sowie Berichte in Zeitungen (24 Prozent) werden als Informationsquellen über das Unternehmen an sich genutzt.

Erfahrungsberichte (27 Prozent), Mitarbeiter des Zielunternehmens (23 Prozent) sowie Arbeitgeberbewertungsportale (20 Prozent) und Suchmaschinen (20 Prozent) werden als Informationsquellen über die Arbeitsbedingungen in einem Unternehmen bemüht.

Erfahrungsberichte (30 Prozent), Mitarbeiter des Zielunternehmens (26 Prozent), Arbeitgeberbewertungsportale (19 Prozent) sowie Suchmaschinen (18 Prozent) sind die präferierten Quellen, wenn es um das Arbeitsklima eines potenziellen Arbeitgebers geht.

Methodisch wünschen sich die Absolventen insbesondere eine direkte und personalisierte Ansprache, einen Bewerbungsprozess ohne Registrierungsvorgang und elektronische Bewerbungsverfahren. Angesprochen werden möchten junge Menschen bevorzugt über Business Netzwerke, direkt per Mail und Online-Medien oder eine App. Die Ansprachemedien sollten für sie in der Zukunft ein Jobangebot übersichtlich und klar strukturiert vermitteln, schnell und aktuell sein sowie Dialogmöglichkeiten anbieten. Zugleich wünschen sich die Absolventen Vergleichsmöglichkeiten und eine schnelle Reaktion des ausschreibenden Unternehmens.

Kienbaum. Inspirierend. Anders.

Kienbaum Consultants International ist eine Personal- und Managementberatung, die den Menschen in den Mittelpunkt ihres Beratungsportfolios stellt. Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, Menschen in Organisationen zu bewegen und so Veränderungen zum Erfolg zu führen. Kienbaum ist in den Geschäftsfeldern Executive Search, Human Capital Services, Change- und Organisations-Beratung und Kommunikation tätig. Dabei greifen die interdisziplinären Teams auf jahrzehntelange Beratungserfahrung, fundiertes Branchen-Know-how und die anwendungsorientierten wissenschaftlichen Erkenntnisse des Kienbaum-Forschungsinstituts zurück. Kienbaum wurde vor mehr als 70 Jahren in Deutschland gegründet und wird heute als Familien- und Partnerunternehmen geführt. Das Beratungsunternehmen unterhält neben seinem Hauptsitz in Köln Standorte in 18 Ländern auf vier Kontinenten.
www.kienbaum.com

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Martin Lücker
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Redaktion/Verantwortlich für den Inhalt: Saskia Leininger