Pressemitteilung – Düsseldorf, 16.11.2022

KIENBAUM und THE AMBITION untersuchen Bedeutung der Popkultur in der Talent Acquisition

  • Mangel an Fachkräften aufgrund falscher Ansprache & Einstellung
  • 65 % der Gen Z werden derzeit über Hiphop-Kultur erreicht
  • 6 von 10 der Befragten lassen Probleme ungelöst, weil es an Motivation mangelt

Düsseldorf, 16.11.2022

Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten passende Fach- und Nachwuchskräfte zu finden, da sie nicht ihre Sprache sprechen oder Einstellung teilen. Subkultur kommt in diesem Kontext eine besondere Bedeutung zu. An vorderster Stelle Hiphop, die größte und einflussreichste kulturelle Strömung unserer Zeit.

Für Unternehmen und Personaler*innen ist derzeit kaum ein Thema so relevant wie die Talent Acquisition. Mehr als jede zweite Führungskraft erkennt den War for Talent als großes Problem an*. Andererseits verstehen sie nicht, was junge Talente der Gen Z fordern und erwarten.

Die richtige Frage, die sich Unternehmen im War for Talent stellen sollten, lautet daher nicht “wo finde ich solche Menschen?”, sondern “wie lerne ich ihre Ansprüche zu verstehen und im organisatorischen Kontext umzusetzen?”

In einer gemeinsamen Untersuchung der weltweit operierenden Personal- und Managementberatung KIENBAUM und des führenden Beratungsunternehmens für Hiphop-Kultur, THE AMBITION, wurde daher die Frage aufgeworfen: Was, wenn Unternehmen einen entscheidenden Aspekt gänzlich übersehen? Einen, der Menschen in ihrer Persönlichkeit prägt, ihre Werte und die Kriterien ihrer Zufriedenheit sowie Motivation bestimmt?

Viele Unternehmen ziehen Sub- & Popkultur im Employer Branding für kurzfristig gedachte Kampagnen heran, nicht aber, um Mitarbeitende zu verstehen und nachhaltig zu begeistern. Dabei ist Subkultur das, was Menschen in unserer Gesellschaft sozialisiert und mittlerweile bis ins hohe Alter begleitet. Ein Faktor, der mindestens so wichtig ist, wie die vielfach diskutierten Unterschiede zwischen Generationen.

Die Untersuchung nähert sich der Frage durch eine Umfrage unter den Leser*innen von Deutschlands größtem Magazin für Hiphop-Kultur, Hiphop.de (n=1.103). Zusätzlich wurden qualitative Interviews mit Menschen geführt, die einst in Konzernen Karriere machten und heute innerhalb der Hiphop-Kultur arbeiten.

Die Ergebnisse: Top-Level-Kandidat*innen zeichnen sich aus Sicht der Arbeitgeber*innen vor allem durch eine hohe intrinsische Motivation aus. Doch 6 von 10 der Befragten lassen Probleme ungelöst, weil es an Motivation mangelt. Das widerspricht den Werten der Subkultur, die von DIY-Spirit und Selbstermächtigung getragen wird.

Als ausschlaggebend für intrinsische Motivation nennt die Untersuchung zwei Faktoren: Anerkennung und Zugehörigkeitsgefühl. Das bilden von “Crews”, von engen, loyalen Gruppen, ist im Hiphop zentral. Äquivalent dazu wünschen sich Mitarbeitende im Beruf ein Kollegium, das sie so akzeptiert, wie sie sie sind, sie respektvoll behandelt und zu ihnen steht. Der Chef ist dabei mit-gemeint.

Schon immer waren Marken kultur- und identitätsprägend. Doch diese Zeit und diese Generation fordern einen kollektiven Gestaltungswillen. Partizipation und Aktivierung rücken ins Zentrum einer jeden Organisation”, sagt André Paetzel, Brand Experience Officer Kienbaum Consultants International.

Ganze 65 % der Gen Z werden derzeit über Hiphop-Kultur erreicht. Auch ältere Generationen werden in großen Teilen von ihr angesprochen. Wer Top-Talente gewinnen und halten will, tut gut daran, sich mit der Kultur zu befassen, in der diese Talente leben.

Hiphop-Kultur prägt Menschen zwischen 12 und 49. Wer diesen popkulturellen Bezugsrahmen ignoriert, kann im Kampf um Talente nur verlieren”, bekräftigt Tobias Kargoll, Co-Founder & Chief Cultural Officer THE AMBITION.

Die vollständige Untersuchung gibt es ab sofort zum kostenlosen Download.

 

Pressekontakt Kienbaum:
Kienbaum Consultants International GmbH
Lucilla Schönauer
Edmund-Rumpler-Straße 5
51149 Köln
+49 30 88 01 98-26
presse@kienbaum.de
www.kienbaum.com

ViSdP: Fabian Kienbaum

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