Pressemitteilung – Köln, 10. März 2021

Equal Pay Day – wie können Unternehmen den Gender Pay Gap analysieren?

  • Equal Pay Day macht auf Entgeltlücke aufmerksam
  • Pay Gap Analyse als „Pflichtprogramm“ für Organisationen
  • Unternehmen stärken Arbeitgeberattraktivität durch initiative Bereinigung

Köln, 10. März 2021

Köln, 10. März 2021 Der Gender Pay Gap – also die Entgeltlücke zwischen Männern und Frauen – ist nach wie vor ein viel diskutiertes Thema, vor allem rund um den Equal Pay Day, der 2021 auf den 10. März fällt. Statistisch unbereinigt beträgt die Lücke 19 Prozent, nach Bereinigung immer noch 6 Prozent. Die Personal- und Managementberatung Kienbaum entwickelt zu dieser Thematik einige praktische Handreichungen für Unternehmen, die die Entgeltlücke schließen wollen.

Wie wird der Gender Pay Gap analysiert?
„Wir empfehlen Unternehmen grundsätzlich, mit dem Status Quo der Gehaltsverteilung zu beginnen. Dafür braucht es zunächst mindestens die Gehalts- und Geschlechtsangaben, mit denen in einem Matchingverfahren ‚statistische Zwillinge‘ zum Vergleich von Männern und Frauen ermittelt werden“ erklärt Michael Kind, Department Head Data Science bei Kienbaum. Er ergänzt: „Je detaillierter die weiteren Angaben, wie beispielsweise Alter, Ausbildung oder Hierarchiestufe gemacht werden, desto genauer können wir den bereinigten Pay Gap bestimmen.“ Für Personalverantwortliche ist diese erste Ermittlung wichtig, um die Sachlage im eigenen Unternehmen einschätzen zu können.

Warum gibt es einen Gender Pay Gap?
„Auch wir können nicht bis ins letzte Detail die Gründe für die Gehaltsungleichheit liefern“, meint dazu Carolin Katzera, Vergütungsberaterin mit Fokus auf Entgelttransparenz. „Ein großer Teil der unbereinigten Entgeltlücke wird dadurch erklärt, dass Frauen sich vermehrt in niedrigeren Positionen befinden, während Männer häufig höher in der Hierarchie stehen. Damit einher geht meistens eine bessere Bezahlung. Auch in Unternehmen, die sich eine Gleichbehandlung auf die Fahnen schreiben, sehen wir fast immer diese Problematik.“

Was spricht dafür, dass Unternehmen die Lücke selbst schließen?
„Viele Organisationen stellen uns die Frage, wie sie sich zukunftsfähig aufstellen können, und welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, um Talente langfristig zu finden und zu binden. Wer in dieser Sache gut vorbereitet etwaigen politischen Maßnahmen voraus ist, zeigt Mitarbeitenden wie Interessent:innen eine hohe Arbeitgeberattraktivität“, zeigt Carolin Katzera ihre Erfahrungen aus der Praxis auf. Um diskriminierungsfrei agieren zu können, ist eine Schließung der Lohnlücke somit ein zukunftsweisender Schritt für jedes Unternehmen.

Möchten Sie mehr erfahren über die Analyse des Pay Gaps? Hier geht es zum Artikel “Frauen: Leistungsstark – aber auch leistungsgerecht vergütet?”
Gern vermitteln wir auf Wunsch auch ein Gespräch mit dem Autorenteam.

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Über Kienbaum:
Kienbaum ist die erste Personal- und Managementberatung europäischen Ursprungs und mit 26 Büros auf vier Kontinenten vertreten. Die Landesgesellschaft Österreich wurde 1957 als erste internationale Geschäftsstelle des deutschen Familienunternehmens gegründet und ist international tätig mit den Beratungsschwerpunkten Executive Search, Compensation & Performance Management, Board Services sowie Management Diagnostics/Assessment Services.

 

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ViSdP: Fabian Kienbaum

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