Corporate Responsibility & Sustainability

Nachhaltigkeit ist für Kienbaum eine Haltungsfrage. Das gilt sowohl für die ökologischen Themen, aber ebenso für soziale Aspekte und nachhaltiges Wirtschaften (ESG). Und deshalb diskutieren wir darüber und handeln entsprechend. Als Familienunternehmen und ältestes Beratungshaus Deutschlands fühlen wir uns einer besonderen Verantwortung verpflichtet. Es liegt in unserer DNA, die Potentiale von Menschen und Organisationen in Fortschritt zu verwandeln. Das geht nur, wenn wir uns um Gerechtigkeit bemühen, Bildungschancen erhöhen und unseren ökologischen Fußabdruck reduzieren. Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet für uns, in erster Linie selbst den bestmöglichen Beitrag zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele zu leisten – aber auch Kund:innen und Dienstleister:innen darin zu unterstützen.

Umweltbewusstes Verhalten

Kienbaum bekennt sich zum Artenschutz und zum Ziel der UN, dass die Erderwärmung bis 2100 nicht mehr als 1,5 Grad betragen soll. Wir wissen, dass die Menschheit dieses Ziel mit den bisherigen Maßnahmen verfehlen wird und es laut aktueller Studienlage nicht mit neuer Technologie allein erreicht werden kann. Das bedeutet, dass wir als Unternehmen unsere Art des Wirtschaftens sofort verändern müssen. Entsprechend haben wir als Gruppe unser Verhalten angepasst:

  • Unsere Gebäude und Büros sind mit moderner, stromsparender Technologie ausgestattet und werden mit Ökostrom betrieben. Wir bemühen uns um geringstmöglichen Heizenergie- und Wasserverbrauch.
  • Da für uns das Reisen der größte CO2-Emittent ist, liegen hier unsere wesentlichen Bemühungen: Wir optimieren die Qualität unserer virtuellen Workshops fortlaufend, nicht zuletzt durch Schulungen unserer Beraterinnen und Berater, um unsere Kund:innen davon zu überzeugen, dass nicht jede Reise notwendig ist.
  • Flüge sind bei uns erst ab einer Reisestrecke von 500 Kilometern gestattet, für interne Treffen innerhalb Deutschlands vermeiden wir diese, sofern logistisch möglich. Dafür fördern wir das Bahnfahren genau wie die Nutzung des ÖPNV anstelle von Taxis.
  • Unsere Dienstwagenflotte stellen wir ab 2028 komplett um auf Elektroantrieb. Wir incentivieren den Gebrauch von Elektro-Fahrzeugen. Viele Dienstwagen wurden abgeschafft durch die Nutzung des Systems „Sixt unlimited“, was den ökologischen Fußabdruck deutlich reduzierte.
  • Die CO2-Emissionen durch die Fahrten von Daheim ins Büro werden auch nach der Lockdown-Phase weiter gesenkt durch eine flexible Wahl des Arbeitsortes, Stichwort Flexoffice.

Soziale und nachhaltige Unternehmensführung

Kienbaum hat eine Nachhaltigkeits-Richtlinie definiert, die für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bindend ist. Diese nehmen ab 2022 verpflichtend an einer Nachhaltigkeits-Schulung teil. Wir schärfen in diversen Formaten das Bewusstsein, erhöhen den Wissensstand und fördern das Engagement.

Klare Regeln gibt es bei allem, was unsere Kernwerte berührt: Die Achtung der Menschenrechte, die Würde jedes und jeder Einzelnen, Umweltschutz, Chancengleichheit, Inklusion, Diversität, gleiche Bezahlung etc. All dies sichern wir mit Hilfe diverser Mittel, inklusive Ombudsstellen, Vertrauenspersonen und anonymer Umfragen.

Zu unserer Firmenkultur gehört der Freiheitsgedanke und damit der Glaube an das richtige Verhalten jedes und jeder Einzelnen. Wir geben uns Regeln vor, setzen aber vor allem auf Eigenverantwortlichkeit und das Bestreben von allen, die Umwelt zu schützen und sich sozial zu verhalten. Zudem machen wir es den Kolleginnen und Kollegen zum Beispiel im Rahmen der Partnerschaft mit „SKala-CAMPUS“ leicht, sich ganz direkt für gemeinnützige Organisationen zu engagieren.

Corporate Social Responsibility

Die Gerhard und Lore Kienbaum Stiftung wurde 1994 ins Leben gerufen, um Wissenschaft, Forschung, Bildung und Sport zu fördern. Die Zweckverwirklichung soll geprägt sein durch Nachhaltigkeit und Kontinuität. Die Stiftung verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke und wird treuhändisch verwaltet.

Forschungsprojekt deepR unter Leitung von Jens Nachtwei an der HU Berlin

Die Automatisierung der Arbeitswelt spielt in der akademischen Psychologie kaum eine Rolle. Mensch-Technik-Interaktion wird zwar bereits seit Jahrzehnten in der Ingenieurpsychologie erforscht, allerdings wird auf Künstliche Intelligenz (KI) und ihren flächendeckenden Einsatz hier nur bedingt eingegangen. Im Projekt deepR wird eine psychologische Perspektive auf KI-bedingte Automation von Tätigkeiten und die Zukunft der Arbeit eingenommen. Themen wie das Bedingungslose Grundeinkommen aus Sicht der Psychologie oder KI-bedingte, veränderte Kompetenzanforderungen an beispielsweise Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen oder der Einfluss von KI auf die Unternehmensberatung und das Personalwesen werden empirisch untersucht.

Förderung ISM Promotionsstelle Societal Impact of Organisation

Das Projekt will Societal Impact und damit auch den Mehrwert nachhaltiger Unternehmensführung messbar machen. Es begleitet den Paradigmenwechsel weg von Shareholder hin zu Stakeholder Value. Leitfragen lauten zum Beispiel: Was ist Societal Impact? Wie können wir die Themen Purpose, CSR, Nachhaltigkeit, Societal Impact miteinander verknüpfen? Wie kann man Societal Impact messbar machen?

Förderung Studie CoWorkLand

Dieses Projekt richtet sich vor allem an den Mittelstand: Es erforscht die Wirkung von dritten Orten der Arbeit neben dem Homeoffice und dem Büro. Dazu gehören auch neue neuen Bedarfe von Unternehmen, aber auch die Folgen für Innenstädte. Leitfragen lauten zum Beispiel: Welche Relevanz haben CoWorking Places auf dem Land für Unternehmen? Welche Anwendungsbeispiele gibt es? Welche Anforderungen? Welche Herausforderungen?

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