KI in HR – Zwischen Aufbruch und Reifeprüfung
Die gemeinsame Studie von Kienbaum und dem Bundesverband der Personalmanager*innen untersucht, wie generative KI die Personalfunktion heute verändert – von Reifegrad, Use Cases und HR-IT-Landschaft bis hin zu Kompetenzen, Governance und Zukunftsszenarien bis 2030.
Die Ergebnisse zeigen, dass HR an der Schwelle vom Experimentieren zur skalierbaren Anwendung steht. Datenreife, Operating Model und digitale Kompetenzen bleiben zentrale Erfolgsfaktoren. Im Vergleich zur Studie von 2024 wird deutlich, wie sich die Diskussion von ersten Potenzialen hin zu konkreten Transformationsfragen rund um Rollen, Skills und Produktivität verschiebt.
Generative KI ist in der HR-Funktion angekommen. Was vor wenigen Jahren noch Experimentierfeld war, entwickelt sich zunehmend zu einem relevanten Transformationshebel für Personalbereiche. Der Diskurs hat sich gewandelt von der Frage, ob HR generative KI nutzt hin zu wie reif, skalierbar und verantwortungsvoll dieser Einsatz bereits gestaltet ist.
KI-Transformation ist in Unternehmen zum Regelfall geworden. 83 Prozent der befragten Organisationen befinden sich bereits in einer mittleren oder hohen Transformationsintensität im Kontext generativer KI. Gleichzeitig steht die HR-Funktion selbst vielerorts noch zwischen Experimentierphase und erster Implementierung. Damit beginnt für HR die eigentliche Reifeprüfung.
Von KI-Aktivität zu KI-Wirkung
Die Studienergebnisse machen deutlich: Generative KI entfaltet ihren Wert nicht allein durch einzelne Tools oder isolierte Use Cases. Entscheidend sind eine belastbare HR-IT- und Datenbasis, klare Governance, integrierte Prozesse, digitale Führungskompetenz und ein systematischer Aufbau von KI- und Digitalkompetenzen.
Der KI-Reifegrad in HR wird weniger durch Unternehmensgröße oder Branche bestimmt, sondern vor allem durch die digitale Umsetzungsfähigkeit der HR-Funktion. HR-IT-Reife, moderne Technologien und die Fähigkeit zur Automatisierung werden damit zu zentralen Voraussetzungen für Skalierung.
Für HR-Verantwortliche stellt sich nun die Frage: Wie gelingt der Übergang von punktueller KI-Nutzung zu messbarer Produktivität, höherer Servicequalität und stärkerer strategischer Steuerung? Die Studie liefert fundierte Einblicke in den aktuellen Stand und die nächsten Entwicklungsschritte von generativer KI in HR. Sie zeigt unter anderem:
- wie sich der KI-Reifegrad der HR-Funktion seit 2024 verändert hat,
- welche Rolle HR-IT-Reife, Datenmanagement, Governance und Systemintegration für den erfolgreichen KI-Einsatz spielen,
- in welchen HR-Prozessen generative KI bereits produktiv genutzt wird und wo das größte Pipeline-Potenzial liegt,
- welchen Skill Gap HR beim Aufbau von KI- und Digitalkompetenzen schließen muss,
- und wie Effizienzgewinne durch KI strategisch genutzt werden können, statt ausschließlich als Kapazitätsreduktion verstanden zu werden.
Erfahren Sie, wo HR beim Einsatz generativer KI heute steht und welche Handlungsfelder für die nächsten Jahre entscheidend werden.
Studienteam:
- Prof. Dr. Walter Jochmann, Managing Director und Partner Kienbaum
- Lukas M. Fastenroth, Academic Director und Manager Kienbaum Institut
- Celina Litterscheid, Associate Consultant, Kienbaum Institut
- Philipp Hölzle, Director Kienbaum I Founder & Managing Partner meHRsalz
- Dr. Bernd Blessin, Leiter Personal, Organisation und Transformation L-Bank und Bundesverband der Personalmanager*innen
- Veiko von Eckern, Head of Personnel Development Krones AG und Bundesverband der Personalmanager*innen
- Steffen Fischer, CHRO group services gmbh, und Mitglied der Konzerngeschäftsleitung, ifm Gruppe und Bundesverband der Personalmanager*innen sowie KI-HR-LAB
Studie herunterladen
Prof. Dr. Walter Jochmann
Managing Director | HR & Organisation Transformation
Walter.Jochmann@kienbaum.de
Dateigröße: 4 MB
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