New Work Experience: Unsere Learnings

Menschen machen den Unterschied

31. März 2017 | Von:
Fabian Kienbaum
Organisationen zwischen Innovation und Tradition: Darüber haben wir im Panel auf der New Work Experience mit Nora-Vanessa-Wohlert (Edition F), Maximilian Viessmann (Viessmann), Gleb Tritus (Lufthansa Innovation Hub), Nina Hugendubel (Hugendubel) und Gitta Blatt (SKY Deutschland) gesprochen. Wir zeigen, was die Panel-Teilnehmer von der Veranstaltung mitgenommen haben.

Nina Hugendubel

Spannende Runde! Mein Fazit: Haupttreiber der Veränderung sind die Kunden. Aber eine Unternehmenskultur der Offenheit für Neues, und zwar auf allen Ebenen, ist das wichtige für einen erfolgreichen Transformationsprozess.

Maximilian Viessmann

People first! Menschen machen den Unterschied. Wir sind „Not lost in Transformation“: Die Transformation sowohl der Organisation – Kultur, Kommunikation und Prozess – sowie die zukünftigen Angebote und Geschäftsmodelle müssen von den Bedürfnissen der Menschen ausgehen definiert werden. Content beats Hierarchy! Um traditionelle Organisationen zu bewegen, braucht es unkonventionelle Maßnahmen, insbesondere dort wo persönliche Privilegien vor Inhalten bzw. dem Erfolg des Unternehmens stehen. Being authentic is Key! Authentizität der Initiativen reduziert die Einstiegsbarrieren für Mitarbeiter, um bei der neuen Reise einzusteigen.

Nora-Vanessa Wohlert

Jedes Unternehmen geht das Thema Digitalisierung anders an und das ist auch richtig. Es gibt kein Patentrezept, das allgemein gültig ist. Wichtig ist es, die Mitarbeiter mitzunehmen und dass die Chefebene überzeugt ist. Mit Widerstand aus dem Vorstand funktioniert das Thema Digitalisierung nicht, wenn das Team nicht mitmacht aber auch nicht. Ähnlich wie Startups sollten Corporates den Mut aufbringen, radikal umzudenken und auch Fehler zu machen.

Gleb Tritus

Das Panel hat mir einmal mehr vor Augen geführt, dass die Auseinandersetzung mit dem Thema „Digitale Transformationseinheiten“ mittlerweile spürbar differenziert stattfindet: Statt der „One-size-fits-all“-Ansätze von einst experimentieren etablierte Spieler immer mehr mit maßgeschneiderten Lösungen – von der internen Abteilung bis hin zum freien, eigenständigen Radikal an der langen Leine. Diese Entwicklung ist sehr erfreulich.

Fabian Kienbaum

Das Digitale muss in persönlichen Kompetenzen von Leadern und Spezialisten, in organisationalen Prozessen und in der Gestaltung der Arbeitswelt ganzheitlich gedacht werden. Dabei gilt es bewusst Altes zu „entlernen“ und sich für neue Denkmuster zu öffnen.