People Convention 2021 Rückblick

The Post-Pandemic Organisation

Mut. Vertrauen. Agilität. – Die Virtual Kienbaum People Convention zeigte in diesem Jahr auf, welche Prämissen HR setzen muss, um sich zukunftsfähig und gestaltend aufzustellen. Mit hochkarätigen Impulsgeber:innen aus Wirtschaft und Gesellschaft, 11 Keynotes und insgesamt 2.900 virtuellen Gästen setzte die Jahrestagung im zwanzigsten Jahr neue Maßstäbe. Finden Sie hier unseren Rückblick, alle Keynotes und Hintergrund-Informationen zum Event.

Lesen Sie hier mehr über die People Convention

Die People Convention wird digital

Die ‘altehrwürdige’ Kienbaum Jahrestagung am Monitor zu Hause? Das war noch vor einem Jahr undenkbar. – Und doch ist es so gekommen. Am 20. Mai hieß es bei uns im Kienbaum Headquarter in Köln: „Ruhe bitte, wir sind live!“ – Bei der Virtual Kienbaum People Convention mit einem großen Aufgebot großer Namen, Themen und Diskussionen. Und dies (fast) alles digital. Eine kleine Mannschaft aus Kolleg:innen und Techniker:innen hat hierzu ein Programm auf die Beine stellen können, das denen aus der Vergangenheit in nichts nachsteht.
In die Kamera zu sprechen (anstatt zu 500 echten Menschen wie sonst) war zwar für mich und die anderen Speaker:innen gewöhnungsbedürftig, doch auch eine neue und aufregende Erfahrung. Live-Kommentare aus dem Publikum am Monitor, Gespräche mit Impulsgeber:innen, die sich trotz aller Distanz persönlich und nah anfühlten und eine gespannte Atmosphäre wie auf und hinter jeder Bühne machten den People Convention Tag zu einem unserer Jahreshighlights.

Ich bin stolz darauf, Ihnen unsere Inhalte der 1. Virtual Kienbaum People Convention präsentieren zu dürfen. Finden Sie hier die Mitschnitte unserer Keynotes, Impulse und Sessions. – Wir sind gespannt auf Ihre Meinung: Wie gefällt Ihnen unser Format im „New Normal“? Wie stellen Sie sich die Zukunft großer Events vor, was sind Ihre Wünsche? Und vor allem: welche Inhalte sind für Sie von größter Bedeutung?
Lassen Sie sich von unseren Personalentscheider:innen und Expert:innen inspirieren und teilen uns Ihr Feedback mit – wir freuen uns über Lob, Anregungen und Kritik gleichermaßen.
Auf eine spannende Zukunft mit heute noch undenkbaren Entwicklungen.

Ihr Fabian Kienbaum

Welcome to the Post-Pandemic Organisation

Die diesjährige People Convention fand erstmalig virtuell statt. Übertragen aus dem Kienbaum Headquarter in Köln konnten so bei der Großveranstaltung im Live-Stream-Format ganze 2.900 Zuschauer:innen dabei sein. Personalverantwortliche und Vordenker:innen aus Wirtschaft und Gesellschaft setzten sich in 11 Keynotes und Impulsen mit der Kernfrage der Veranstaltung auseinander: Wie gestaltet sich die post-pandemische Zeitrechnung?
Im Fokus der vielseitigen Antworten lag die HR-Funktion als solche und die Ideen für deren Positionierung: In seinem Eingangsplädoyer, der Rede zur „Lage der HR-Nation“, setzte Walter Jochmann die Trendthemen der aktuellen Zeit fest und proklamierte die Flexibilität der Arbeit im „New Normal“. – Um Gestaltende zu sein, müsse HR die Rolle des Hauptkommissars am „Tatort“ einnehmen.

Frauke von Polier, Personalvorständin bei Viessmann SE, sprach in ihrem Impuls vom Unternehmenspurpose. Der Zweck einer Organisation sollte nicht nur sein, Profit zu generieren, sondern auch, einen tieferen Sinn, einen Purpose, zu leben. – Eine Eigenschaft, die immer mehr Mitarbeitende fordern. Auch Sylvie Nicol, Executive Vice President in Human Resources & Infrastructure Services bei Henkel, teilt die Haltung zur Wichtigkeit von HR, vor allem in Zeiten der Krise. Wurde sie zu Beginn ihrer Karriere in HR noch gefragt, ob sie „verrückt“ sei, aus dem Business ins Personalfach zu wechseln, so antwortet sie heute bestimmt: “No! I felt that I could make a much bigger impact in HR since we are truly and actively shaping the future of our companies in this function.”
Nahezu alle Impulsgeber:innen des Events sind sich einig, dass die größten Herausforderungen der HR-Branche dieser Tage darin bestehen, attraktive, agile und produktive Umgebungen für die Mitarbeiter:innen zu schaffen. Was dies konkret für die HR-Arbeit bedeutet, macht Cawa Younosi, Head of People & Mitglied der Geschäftsführung bei SAP Deutschland deutlich. In seiner Keynote betont er den Grundsatz: happy employees = happy customers. Nicht nur Flex Work, Flex Space und Flex Time – Flex Fun sei sein Ziel. Gemeinschaftliche Aktionen, wie das weltgrößte Grillen in Zeiten von Corona (natürlich virtuell umgesetzt), stärken den firmeninternen Zusammenhalt. Denn eine Analyse bei SAP habe gezeigt, dass ein Prozent mehr Zufriedenheit der Mitarbeitenden 90 Millionen mehr Umsatz in einem Jahr bedeutet.
Auch Judith Wiese, CHRO, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektorin bei Siemens, attestiert einen direkten Zusammenhang zwischen den Mitarbeitenden und dem Unternehmenserfolg. Ziel ihrer Vorstandsarbeit sei es, Einfluss geltend zu machen für die Menschen. Denn Talente dauerhaft zu nutzen und stark zu machen, mache Siemens auch als Unternehmen langfristig erfolgreich. Cawa Younosis Fazit geht indes noch weiter: HR müsse auf die Belange der Menschen eingehen. Nach dem Motto: Sprich mit Deinen Mitarbeiter:innen, nicht über sie. Frauke von Polier nennt dies ‚Human Experience Management‘: Employee Experience beschreibe damit ein Gefühl, das auf ein persönliches Erlebnis folgt, während ‚Storylistening‘ damit ein elementarer Bestandteil dieser Experience sei.

Allen Redner:innen ist deutlich geworden, dass Mitarbeitende die Freiheit schätzen, dort zu arbeiten, wo sie möchten bzw. am effektivsten sind. Eine Erkenntnis, die sich in Corona-Zeiten manifestiert hat. Gunnar Kilian, Vorstand Personal & “Truck & Bus” bei Volkswagen, formuliert es unmissverständlich: „Eine Rückkehr in die alte Präsenzkultur wird es nicht mehr geben.“ Stattdessen werde es zukünftig die Mischung aus physischer Anwesenheit und Remotearbeit sein.
Auch für Martin Seiler, Vorstand Personal & Recht der Deutsche Bahn ist klar: Desksharing ist erst der Anfang, Flexibilität wird in der Zukunft den Ton angeben – auch für Beschäftigte in operativen Berufen. Ein weiterer Fokus liege für Unternehmen zukünftig auf dem wichtigen Thema Haltung: Sowohl im wirtschaftlichen als auch im gesellschaftspolitischen Umfeld gelte: „Eine starke Haltung wird ein wichtiger Teil im neuen Miteinander.“
Wie in jedem Jahr gab es auch bei der Virtual People Convention einen Gast, der außerhalb des ‚klassischen‘ HR- Spektrums agiert. Philosoph und Autor Prof. Dr. Markus Gabriel unterstrich das wichtige Motiv der Haltung mit dem Satz „Moralische Werte schaffen ökonomische Werte.“

Im Umfeld der Themen Haltung und Werte war selbstverständlich auch der große Bereich Vertrauen nicht weit entfernt, der einen Großteil der Tagung bestimmte. „Kontrolle ist gut – Vertrauen ist besser. In Ostwestfalen sagen wir auch: Menschen, denen man vertraut, sind tüchtiger.“ – So klingt Jan-Hendrik Goldbeck, Managing Partner von GOLDBECK, im Panel mit der CHRO, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektorin der METRO. Für sie sei eine gesunde Fehlerkultur auch ein Ausdruck von Vertrauen, meint darauf Andrea Euenheim: „Mitarbeitende, die noch nie einen Fehler gemacht haben, haben ihren Job nicht richtig gemacht. Meiner Meinung nach haben sie sich noch nicht weit genug aus dem Bekannten herausgewagt hat, um Neues auszuprobieren.“ Lernen könnten wir von der mutigeren amerikanischen Unternehmenskultur, denn aus dem Scheitern lerne man mindestens genauso viel wie aus Erfolgen, vielleicht sogar mehr.

Auch die Multiaufsichtsrätin und Galeristin Simone Menne hat viele internationale Unternehmen erlebt. In ihrer Keynote „Personalkompetenz im Aufsichtsrat“ berichtet sie von ihren Erfahrungen in den unterschiedlichsten Aufsichtsräten und legt Themen wie Diversität, Kenntnis um Personalthemen und Teamfähigkeit als wichtigen Grundstein für die Mitbestimmung der Zukunft fest. Die Abkehr vom linearen Denken hin zu Ganzheitlichkeit und systemischem Denken sei dafür unabdingbar.

„Die Speaker:innen der People Convention sind sich einig. Die Zukunft wird hybrid sein.“ Gastgeber Fabian Kienbaum fasst die Quintessenz des erfolgreichen Online-Events zusammen und resümiert: „Eine Mischung aus Office und Home-Office, Live und Remote. Vor allem aber, dass HR Vertrauen, Mut und Agilität braucht, um post-pandemische Organisation gestalten zu können.“

Wir freuen uns auf die kommenden Kienbaum Events – sei es live und vor Ort oder am Monitor zu Hause. Bleiben Sie hier informiert über alle Entwicklungen in diesen spannenden Zeiten.

Geschäftsmodell HR neu gedacht

Als wir vor genau einem Jahr auf Szenarien der Corona-Krisenbewältigung geblickt haben, sind nicht wenige von einer optimistischen V-Funktion ausgegangen: Auf einen drastischen Einbruch der Wirtschaft würde die schnelle Erholung folgen. Inzwischen wissen wir, dass weder die V-Funktion noch der Worst Case (die L-Rezession) Realität geworden sind, sondern wir uns nach einer längeren, Pandemie-bedingten Zwangspause langsam auf den Weg zur Erholung machen. In diesem K-Modell (eine Mischung aus V-Funktion und L-Rezession) gibt es unter den Unternehmen, Branchen und auch Ländern eindeutige Gewinner und Verlierer der Krise.

Neben der Corona-Pandemie und ihren Folgen ist die Gesamtwirtschaft mit weitreichenden Paradigmenwechseln konfrontiert – davon ist die digitale Revolution ganz sicher der Trend, der am tiefgreifendsten und nachhaltigsten alle Branchen und Unternehmen verändert. Ein Vergleich von Unternehmenswerten, Börsengängen und Patenten etwa in Deutschland und den USA macht deutlich: Europa ist dabei, abgehangen zu werden, von anderen Teilen der westlichen Hemisphäre und China. Unternehmen müssen ihre Geschäftsmodelle transformieren, additiv oder substitutiv, wenn sie zukünftig wettbewerbsfähig bleiben wollen, vor allem gegenüber neuen Spielern in ihren Märkten.

Die spannende Frage, die uns als Personaler dabei umtreibt, lautet: Welche Rolle spielt die HR-Funktion in dieser Geschäftsmodelltransformation? Welche Optionen bleiben ihr: Wird sie als transaktionaler Dienstleister in der Bedeutungslosigkeit versinken; wird sie sich auf eine edle, aber schlanke Expertenfunktion reduzieren; oder wird sie schließlich zum wirksamen Mitgestalter der Unternehmensentwicklung? Das eingangs skizzierte K-Modell gilt somit auch für die HR-Funktion: Einige Personalbereiche werden gestärkt aus der Krise hervorgehen, andere bleiben endgültig zurück.

In diesem Zusammenhang möchte ich ein zentrales Prinzip der japanischen Gemba-Idee aufgreifen: Geh‘ zum Punkt der Wertschöpfung! Im übertragenen Sinne gehört die HR-Funktion also an den Tatort im Unternehmen. Als Personaler werden wir aber nur hinter das metaphorische Absperrband gelassen, wenn wir unser Werteversprechen glaubhaft erneuern.

Die Wirksamkeit der HR-Funktion ist spätestens seit Dave Ulrichs Business-Partner-Modell Gegenstand der strategischen Diskussion. Noch beobachte ich nicht, dass die HR-Funktion zum Vorbild in der Veränderungsgeschwindigkeit geworden ist. Ein Grund dafür ist ein eklatantes IT-Defizit in Personalbereichen. Viele Personalbereiche ringen heute noch um einen hohen Reifegrad in operativen Prozessen und um Business-Akzeptanz. Wenige Personalbereiche verfügen über eine ausgeprägte People- und Innovationsexzellenz, mit der sie ihr Unternehmen in Fragen der Zukunftsfähigkeit und Geschäftsmodellentwicklung unterstützen könnten.

Aus meiner Zusammenarbeit mit Digitalunternehmen weiß ich um die Relevanz des People-Faktors für Asset-Light-Unternehmen auf radikalem Wachstumskurs. Hier konzentrieren sich Personaler auf die einfache, aber intelligente Formel „Talente gewinnen, entwickeln und binden“. Der Personalbereich positioniert sich als Talent- und Kulturpartner auf Augenhöhe mit den Führungskräften und sichert über die Talent Supply Chain den entscheidenden Rohstoff der Unternehmensentwicklung. Diese Wertschöpfungskette als Geschäftsprozess zu begreifen, bedeutet nichts weniger als einen Schwenk im Transformationsfokus der HR-Funktion.

Klassische HR-Lösungen greifen – zum Teil: Organisatorische Weiterentwicklung, Prozessexpertise, und belastbare IT-Strukturen sind typische Stellgrößen, aber machen die Personalarbeit aus Sicht der internen Kunden nicht zwangsläufig besser. Eine sauber abgeleitete HR-Strategie und Personaler mit profunder Geschäftskompetenz sind zwar notwendige Voraussetzungen, damit Personalbereiche über ihre verengte Expertenrolle hinauswachsen. Aber erst Anspruch und Inspiration ermöglichen Höchstleistung.

Ich bin überzeugt, dass sich die HR-Funktion von ihrer Positionierung als Experten- und Unterstützungsfunktion lösen muss. HR braucht ein Geschäftsmodell! Was einfach klingt, ist in Wahrheit ein mentaler Wandel. Die HR-Funktion sollte auf sich selbst die Maßstäbe eines Unternehmens anwenden. In dieser Analogie wird die HR-Funktion zur People Company; ihre Branche ist der Dienstleistungssektor, genauer: Professional Service Firms.

Was genau ist neu an dieser Lösung? Personalbereiche sollten ihr eigenes Business Model Canvas erarbeiten – sie sollten ein Customer Board einberufen, ein monatliches Reporting veröffentlichen, sich Quartalsziele (OKRs) setzen und diese nachverfolgen, den eigenen Wertbeitrag berechnen und kontinuierlich steigern, einen externen Kunden- und Marktbezug herstellen. Diese Mechanismen gehen weit über klassische People- und HR-Funktionalstrategien hinaus.

People Convention Walter Jochmann Keynote Abbildung 1

Die Antwort auf die zukünftige Rolle der HR-Funktion in der post-pandemischen Organisation liegt in uns Personalern, beginnt im Kopf: Nur wenn ein Personalbereich mit dem gleichen Ambitionsniveau und den gleichen Mechanismen wie ein Geschäftsmodell arbeitet, wird er zum Tatort seines Unternehmens zugelassen. Denn an den Tatort darf nur, wer nicht im Wege steht, sondern einen wertvollen Beitrag zur Lösung des Falls leisten kann. Prof. Dr. Walter Jochmann, Managing Director & Partner, Kienbaum

Keynote: „Geschäftsmodell HR neu denken“

Kienbaum People Convention 2021 - Der Rückblick

The Post-Pandemic Organisation

Mut. Vertrauen. Agilität. – Die Virtual Kienbaum People Convention zeigte in diesem Jahr auf, welche Prämissen HR setzen muss, um sich zukunftsfähig und gestaltend aufzustellen. Mit hochkarätigen Impulsgeber:innen aus Wirtschaft und Gesellschaft, 11 Keynotes und insgesamt 2.900 virtuellen Gästen setzte die Jahrestagung im zwanzigsten Jahr neue Maßstäbe. Finden Sie hier unseren Rückblick, alle Keynotes und Hintergrund-Informationen zum Event.

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Die People Convention wird digital

Die ‘altehrwürdige’ Kienbaum Jahrestagung am Monitor zu Hause? Das war noch vor einem Jahr undenkbar. – Und doch ist es so gekommen. Am 20. Mai hieß es bei uns im Kienbaum Headquarter in Köln: „Ruhe bitte, wir sind live!“ – Bei der Virtual Kienbaum People Convention mit einem großen Aufgebot großer Namen, Themen und Diskussionen. Und dies (fast) alles digital. Eine kleine Mannschaft aus Kolleg:innen und Techniker:innen hat hierzu ein Programm auf die Beine stellen können, das denen aus der Vergangenheit in nichts nachsteht.
In die Kamera zu sprechen (anstatt zu 500 echten Menschen wie sonst) war zwar für mich und die anderen Speaker:innen gewöhnungsbedürftig, doch auch eine neue und aufregende Erfahrung. Live-Kommentare aus dem Publikum am Monitor, Gespräche mit Impulsgeber:innen, die sich trotz aller Distanz persönlich und nah anfühlten und eine gespannte Atmosphäre wie auf und hinter jeder Bühne machten den People Convention Tag zu einem unserer Jahreshighlights.

Ich bin stolz darauf, Ihnen unsere Inhalte der 1. Virtual Kienbaum People Convention präsentieren zu dürfen. Finden Sie hier die Mitschnitte unserer Keynotes, Impulse und Sessions. – Wir sind gespannt auf Ihre Meinung: Wie gefällt Ihnen unser Format im „New Normal“? Wie stellen Sie sich die Zukunft großer Events vor, was sind Ihre Wünsche? Und vor allem: welche Inhalte sind für Sie von größter Bedeutung?
Lassen Sie sich von unseren Personalentscheider:innen und Expert:innen inspirieren und teilen uns Ihr Feedback mit – wir freuen uns über Lob, Anregungen und Kritik gleichermaßen.
Auf eine spannende Zukunft mit heute noch undenkbaren Entwicklungen.

Ihr Fabian Kienbaum

Welcome to the Post-Pandemic Organisation

Die diesjährige People Convention fand erstmalig virtuell statt. Übertragen aus dem Kienbaum Headquarter in Köln konnten so bei der Großveranstaltung im Live-Stream-Format ganze 2.900 Zuschauer:innen dabei sein. Personalverantwortliche und Vordenker:innen aus Wirtschaft und Gesellschaft setzten sich in 11 Keynotes und Impulsen mit der Kernfrage der Veranstaltung auseinander: Wie gestaltet sich die post-pandemische Zeitrechnung?
Im Fokus der vielseitigen Antworten lag die HR-Funktion als solche und die Ideen für deren Positionierung: In seinem Eingangsplädoyer, der Rede zur „Lage der HR-Nation“, setzte Walter Jochmann die Trendthemen der aktuellen Zeit fest und proklamierte die Flexibilität der Arbeit im „New Normal“. – Um Gestaltende zu sein, müsse HR die Rolle des Hauptkommissars am „Tatort“ einnehmen.

Frauke von Polier, Personalvorständin bei Viessmann SE, sprach in ihrem Impuls vom Unternehmenspurpose. Der Zweck einer Organisation sollte nicht nur sein, Profit zu generieren, sondern auch, einen tieferen Sinn, einen Purpose, zu leben. – Eine Eigenschaft, die immer mehr Mitarbeitende fordern. Auch Sylvie Nicol, Executive Vice President in Human Resources & Infrastructure Services bei Henkel, teilt die Haltung zur Wichtigkeit von HR, vor allem in Zeiten der Krise. Wurde sie zu Beginn ihrer Karriere in HR noch gefragt, ob sie „verrückt“ sei, aus dem Business ins Personalfach zu wechseln, so antwortet sie heute bestimmt: “No! I felt that I could make a much bigger impact in HR since we are truly and actively shaping the future of our companies in this function.”
Nahezu alle Impulsgeber:innen des Events sind sich einig, dass die größten Herausforderungen der HR-Branche dieser Tage darin bestehen, attraktive, agile und produktive Umgebungen für die Mitarbeiter:innen zu schaffen. Was dies konkret für die HR-Arbeit bedeutet, macht Cawa Younosi, Head of People & Mitglied der Geschäftsführung bei SAP Deutschland deutlich. In seiner Keynote betont er den Grundsatz: happy employees = happy customers. Nicht nur Flex Work, Flex Space und Flex Time – Flex Fun sei sein Ziel. Gemeinschaftliche Aktionen, wie das weltgrößte Grillen in Zeiten von Corona (natürlich virtuell umgesetzt), stärken den firmeninternen Zusammenhalt. Denn eine Analyse bei SAP habe gezeigt, dass ein Prozent mehr Zufriedenheit der Mitarbeitenden 90 Millionen mehr Umsatz in einem Jahr bedeutet.
Auch Judith Wiese, CHRO, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektorin bei Siemens, attestiert einen direkten Zusammenhang zwischen den Mitarbeitenden und dem Unternehmenserfolg. Ziel ihrer Vorstandsarbeit sei es, Einfluss geltend zu machen für die Menschen. Denn Talente dauerhaft zu nutzen und stark zu machen, mache Siemens auch als Unternehmen langfristig erfolgreich. Cawa Younosis Fazit geht indes noch weiter: HR müsse auf die Belange der Menschen eingehen. Nach dem Motto: Sprich mit Deinen Mitarbeiter:innen, nicht über sie. Frauke von Polier nennt dies ‚Human Experience Management‘: Employee Experience beschreibe damit ein Gefühl, das auf ein persönliches Erlebnis folgt, während ‚Storylistening‘ damit ein elementarer Bestandteil dieser Experience sei.

Allen Redner:innen ist deutlich geworden, dass Mitarbeitende die Freiheit schätzen, dort zu arbeiten, wo sie möchten bzw. am effektivsten sind. Eine Erkenntnis, die sich in Corona-Zeiten manifestiert hat. Gunnar Kilian, Vorstand Personal & “Truck & Bus” bei Volkswagen, formuliert es unmissverständlich: „Eine Rückkehr in die alte Präsenzkultur wird es nicht mehr geben.“ Stattdessen werde es zukünftig die Mischung aus physischer Anwesenheit und Remotearbeit sein.
Auch für Martin Seiler, Vorstand Personal & Recht der Deutsche Bahn ist klar: Desksharing ist erst der Anfang, Flexibilität wird in der Zukunft den Ton angeben – auch für Beschäftigte in operativen Berufen. Ein weiterer Fokus liege für Unternehmen zukünftig auf dem wichtigen Thema Haltung: Sowohl im wirtschaftlichen als auch im gesellschaftspolitischen Umfeld gelte: „Eine starke Haltung wird ein wichtiger Teil im neuen Miteinander.“
Wie in jedem Jahr gab es auch bei der Virtual People Convention einen Gast, der außerhalb des ‚klassischen‘ HR- Spektrums agiert. Philosoph und Autor Prof. Dr. Markus Gabriel unterstrich das wichtige Motiv der Haltung mit dem Satz „Moralische Werte schaffen ökonomische Werte.“

Im Umfeld der Themen Haltung und Werte war selbstverständlich auch der große Bereich Vertrauen nicht weit entfernt, der einen Großteil der Tagung bestimmte. „Kontrolle ist gut – Vertrauen ist besser. In Ostwestfalen sagen wir auch: Menschen, denen man vertraut, sind tüchtiger.“ – So klingt Jan-Hendrik Goldbeck, Managing Partner von GOLDBECK, im Panel mit der CHRO, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektorin der METRO. Für sie sei eine gesunde Fehlerkultur auch ein Ausdruck von Vertrauen, meint darauf Andrea Euenheim: „Mitarbeitende, die noch nie einen Fehler gemacht haben, haben ihren Job nicht richtig gemacht. Meiner Meinung nach haben sie sich noch nicht weit genug aus dem Bekannten herausgewagt hat, um Neues auszuprobieren.“ Lernen könnten wir von der mutigeren amerikanischen Unternehmenskultur, denn aus dem Scheitern lerne man mindestens genauso viel wie aus Erfolgen, vielleicht sogar mehr.

Auch die Multiaufsichtsrätin und Galeristin Simone Menne hat viele internationale Unternehmen erlebt. In ihrer Keynote „Personalkompetenz im Aufsichtsrat“ berichtet sie von ihren Erfahrungen in den unterschiedlichsten Aufsichtsräten und legt Themen wie Diversität, Kenntnis um Personalthemen und Teamfähigkeit als wichtigen Grundstein für die Mitbestimmung der Zukunft fest. Die Abkehr vom linearen Denken hin zu Ganzheitlichkeit und systemischem Denken sei dafür unabdingbar.

„Die Speaker:innen der People Convention sind sich einig. Die Zukunft wird hybrid sein.“ Gastgeber Fabian Kienbaum fasst die Quintessenz des erfolgreichen Online-Events zusammen und resümiert: „Eine Mischung aus Office und Home-Office, Live und Remote. Vor allem aber, dass HR Vertrauen, Mut und Agilität braucht, um post-pandemische Organisation gestalten zu können.“

Wir freuen uns auf die kommenden Kienbaum Events – sei es live und vor Ort oder am Monitor zu Hause. Bleiben Sie hier informiert über alle Entwicklungen in diesen spannenden Zeiten.

Geschäftsmodell HR neu gedacht

Als wir vor genau einem Jahr auf Szenarien der Corona-Krisenbewältigung geblickt haben, sind nicht wenige von einer optimistischen V-Funktion ausgegangen: Auf einen drastischen Einbruch der Wirtschaft würde die schnelle Erholung folgen. Inzwischen wissen wir, dass weder die V-Funktion noch der Worst Case (die L-Rezession) Realität geworden sind, sondern wir uns nach einer längeren, Pandemie-bedingten Zwangspause langsam auf den Weg zur Erholung machen. In diesem K-Modell (eine Mischung aus V-Funktion und L-Rezession) gibt es unter den Unternehmen, Branchen und auch Ländern eindeutige Gewinner und Verlierer der Krise.

Neben der Corona-Pandemie und ihren Folgen ist die Gesamtwirtschaft mit weitreichenden Paradigmenwechseln konfrontiert – davon ist die digitale Revolution ganz sicher der Trend, der am tiefgreifendsten und nachhaltigsten alle Branchen und Unternehmen verändert. Ein Vergleich von Unternehmenswerten, Börsengängen und Patenten etwa in Deutschland und den USA macht deutlich: Europa ist dabei, abgehangen zu werden, von anderen Teilen der westlichen Hemisphäre und China. Unternehmen müssen ihre Geschäftsmodelle transformieren, additiv oder substitutiv, wenn sie zukünftig wettbewerbsfähig bleiben wollen, vor allem gegenüber neuen Spielern in ihren Märkten.

Die spannende Frage, die uns als Personaler dabei umtreibt, lautet: Welche Rolle spielt die HR-Funktion in dieser Geschäftsmodelltransformation? Welche Optionen bleiben ihr: Wird sie als transaktionaler Dienstleister in der Bedeutungslosigkeit versinken; wird sie sich auf eine edle, aber schlanke Expertenfunktion reduzieren; oder wird sie schließlich zum wirksamen Mitgestalter der Unternehmensentwicklung? Das eingangs skizzierte K-Modell gilt somit auch für die HR-Funktion: Einige Personalbereiche werden gestärkt aus der Krise hervorgehen, andere bleiben endgültig zurück.

In diesem Zusammenhang möchte ich ein zentrales Prinzip der japanischen Gemba-Idee aufgreifen: Geh‘ zum Punkt der Wertschöpfung! Im übertragenen Sinne gehört die HR-Funktion also an den Tatort im Unternehmen. Als Personaler werden wir aber nur hinter das metaphorische Absperrband gelassen, wenn wir unser Werteversprechen glaubhaft erneuern.

Die Wirksamkeit der HR-Funktion ist spätestens seit Dave Ulrichs Business-Partner-Modell Gegenstand der strategischen Diskussion. Noch beobachte ich nicht, dass die HR-Funktion zum Vorbild in der Veränderungsgeschwindigkeit geworden ist. Ein Grund dafür ist ein eklatantes IT-Defizit in Personalbereichen. Viele Personalbereiche ringen heute noch um einen hohen Reifegrad in operativen Prozessen und um Business-Akzeptanz. Wenige Personalbereiche verfügen über eine ausgeprägte People- und Innovationsexzellenz, mit der sie ihr Unternehmen in Fragen der Zukunftsfähigkeit und Geschäftsmodellentwicklung unterstützen könnten.

Aus meiner Zusammenarbeit mit Digitalunternehmen weiß ich um die Relevanz des People-Faktors für Asset-Light-Unternehmen auf radikalem Wachstumskurs. Hier konzentrieren sich Personaler auf die einfache, aber intelligente Formel „Talente gewinnen, entwickeln und binden“. Der Personalbereich positioniert sich als Talent- und Kulturpartner auf Augenhöhe mit den Führungskräften und sichert über die Talent Supply Chain den entscheidenden Rohstoff der Unternehmensentwicklung. Diese Wertschöpfungskette als Geschäftsprozess zu begreifen, bedeutet nichts weniger als einen Schwenk im Transformationsfokus der HR-Funktion.

Klassische HR-Lösungen greifen – zum Teil: Organisatorische Weiterentwicklung, Prozessexpertise, und belastbare IT-Strukturen sind typische Stellgrößen, aber machen die Personalarbeit aus Sicht der internen Kunden nicht zwangsläufig besser. Eine sauber abgeleitete HR-Strategie und Personaler mit profunder Geschäftskompetenz sind zwar notwendige Voraussetzungen, damit Personalbereiche über ihre verengte Expertenrolle hinauswachsen. Aber erst Anspruch und Inspiration ermöglichen Höchstleistung.

Ich bin überzeugt, dass sich die HR-Funktion von ihrer Positionierung als Experten- und Unterstützungsfunktion lösen muss. HR braucht ein Geschäftsmodell! Was einfach klingt, ist in Wahrheit ein mentaler Wandel. Die HR-Funktion sollte auf sich selbst die Maßstäbe eines Unternehmens anwenden. In dieser Analogie wird die HR-Funktion zur People Company; ihre Branche ist der Dienstleistungssektor, genauer: Professional Service Firms.

Was genau ist neu an dieser Lösung? Personalbereiche sollten ihr eigenes Business Model Canvas erarbeiten – sie sollten ein Customer Board einberufen, ein monatliches Reporting veröffentlichen, sich Quartalsziele (OKRs) setzen und diese nachverfolgen, den eigenen Wertbeitrag berechnen und kontinuierlich steigern, einen externen Kunden- und Marktbezug herstellen. Diese Mechanismen gehen weit über klassische People- und HR-Funktionalstrategien hinaus.

People Convention Walter Jochmann Keynote Abbildung 1

Die Antwort auf die zukünftige Rolle der HR-Funktion in der post-pandemischen Organisation liegt in uns Personalern, beginnt im Kopf: Nur wenn ein Personalbereich mit dem gleichen Ambitionsniveau und den gleichen Mechanismen wie ein Geschäftsmodell arbeitet, wird er zum Tatort seines Unternehmens zugelassen. Denn an den Tatort darf nur, wer nicht im Wege steht, sondern einen wertvollen Beitrag zur Lösung des Falls leisten kann. Prof. Dr. Walter Jochmann, Managing Director & Partner, Kienbaum

Keynote: „Geschäftsmodell HR neu denken“

 

Aufzeichnung der People Convention 2021

Begrüßung

Fabian Kienbaum, Chief Empowerment Officer | Kienbaum

Geschäftsmodell HR neu denken

Prof. Dr. Walter Jochmann, Managing Director & Partner | Kienbaum

Humanisierung durch Krise: Förderung von Commitment, Engagement und Retention in der virtuellen Arbeitswelt

Cawa Younosi, Head of People/Mitglied der Geschäftsführung | SAP Deutschland

People-Beitrag zu einer konsequenten Unternehmensdigitalisierung

Frauke von Polier, Personalvorständin | Viessmann SE

HR Learnings aus der Krise: Implikationen für HR-Rolle und -Positionierung

Martin Seiler, Vorstand Personal und Recht | Deutsche Bahn

Panel Diskussion: Entwicklungsszenarien von HR- und Gesamtorganisation

Gunnar Kilian, Vorstand Personal und “Truck & Bus” | Volkswagen
Frauke von Polier, Personalvorständin | Viessmann SE
Martin Seiler, Vorstand Personal und Recht | Deutsche Bahn
Prof. Dr. Walter Jochmann, Managing Director & Partner | Kienbaum
Dr. Anna Maria Karl, Director | Kienbaum

Resilienz und Relevanz: People und Organization als Treiber der Transformation

Judith Wiese, CHRO, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektorin | Siemens

Kurzimpuls: Umbau eines deutschen Mittelständlers zum dynamischen Global Player

Jan-Hendrik Goldbeck, Managing Partner | GOLDBECK

Kurzimpuls: Von der Employee Experience zur Customer Experience: Wie gelingt Emotionsmanagement im harten Geschäftsumfeld?

Andrea Euenheim, CHRO, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektorin | METRO

Wachstum, Innovation und Transformation – Business, HR und ihr gemeinsames Ziel

Jan-Hendrik Goldbeck, Managing Partner | GOLDBECK
Andrea Euenheim, CHRO, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektorin | METRO
Henning Böhne, Managing Director | Kienbaum

Next level HR excellence: How does the crisis make HR an even more exciting place to be?

Sylvie Nicol, Executive Vice President, Human Resources and Infrastructure Services | Henkel

Personalkompetenz im Aufsichtsrat

Simone Menne, Multiaufsichtsrätin und Galeristin

Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten

Prof. Dr. Markus Gabriel, Philosoph und Buchautor

Abschluss

Fabian Kienbaum, Chief Empowerment Officer I Kienbaum
Prof. Dr. Walter Jochmann, Managing Director & Partner | Kienbaum

Aufzeichnungen der Live-Sessions

Realexperiment Corona – Braucht Deutschland ein Grundrecht auf funktionierende Verwaltung?

Referenten:

Georg Maier | Thüringer Minister für Inneres und Kommunales
Dr. Stephan Keller | Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf
Dr. Hilmar Schmidt | Managing Director/Partner, Kienbaum
René Ruschmeier | Director, Kienbaum

Agile Organisationsstruktur auf Vorstandsebene & Beyond

Referentinnen:

Ilse Henne | Chief Transformation Officer, thyssenkrupp Materials Services
Nina Feuersinger | Director, Kienbaum

Operational Excellence und Mitarbeiterbegeisterung sind kein Widerspruch sondern bedingen sich gegenseitig

Referent:innen:

Marc Wagner | Head of Employee Experience, Fiducia GAD
Inge Baurmann | Director, Kienbaum

Future Skills, Future Leaders

Referent:innen:

Prof. Thomas Edig | Mitglied des Markenvorstands, Volkswagen Nutzfahrzeuge Personal
Dr. Anna-Maria Karl | Director, Kienbaum

Agilität, Zukunftsfähigkeit, Innovationsfähigkeit...

Referentinnen:Hanna Reinermann | Global Head of Talent Management & Leadership, Henkel
Annette Labode | Director/Partner, Kienbaum
Dr. Stefanie Plassmeier | Senior Manager, Kienbaum

Learning der Zukunft – Warum digitale Lernplattformen allein keine Wirkung entfalten und was Unternehmen brauchen, um durch Lernen ihren Erfolg zu steigern

Referent:innen:

Elisabeth Koch | Vice President Global People Development, Knorr-Bremse AG
Richard Graske | Global People Development, Knorr-Bremse AG
Jens Bergstein | Director Leadership & Change, Kienbaum
Julia Baier | Senior Consultant Leadership & Change, Kienbaum

Führung in der Transformation – Welchen Einfluss hatte die Corona-Pandemie?

Referent:innen:

Karlheinz Löw | Hauptabteilungsleiter Personal/Finanzen/Infrastruktur, AOK Hessen
Kathrin Frey | Manager Leadership & Change, Kienbaum

Von Feenstaub und Lagerfeuer. Inspirierende Umfelder schaffen Raum für Erfolg.

Referent:innen:

Dr. Sandra Breuer | Geschäftsführende Gesellschafterin, combine consulting GmbH
Dr. Laura Kienbaum | Geschäftsführerin, combine design GmbH
Dr. Martin Stolz | Director, Kienbaum

People Analytics als Schlüssel zur Agilität während und nach der Pandemie
Referenten:

Timo Schönenberg | People Analytics Manager, HelloFresh SE
Yannik Leusch | People Analytics Lead, Kienbaum

Die Pandemie hat die Veränderungsfähigkeit vieler Organisationen auf die Probe gestellt. Wie People Analytics helfen kann, datenbasierte Entscheidungen in Situationen großer Volatilität und Veränderung zu treffen, zeigte Timo Schönenberg, People Analytics Manager bei HelloFresh SE anhand von Praxisbeispielen, wie Daten wichtige Insights zu Organisationen und Mitarbeitenden generieren können und weshalb auch nach der Pandemie die Zukunft von HR data-driven ist.

Realexperiment Corona – Braucht Deutschland ein Grundrecht auf funktionierende Verwaltung?

Referenten:

Georg Maier | Thüringer Minister für Inneres und Kommunales
Dr. Stephan Keller | Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf
Dr. Hilmar Schmidt | Managing Director/Partner, Kienbaum
René Ruschmeier | Director, Kienbaum

Agile Organisationsstruktur auf Vorstandsebene & Beyond

Referentinnen:

Ilse Henne | Chief Transformation Officer, thyssenkrupp Materials Services
Nina Feuersinger | Director, Kienbaum

Operational Excellence und Mitarbeiterbegeisterung sind kein Widerspruch sondern bedingen sich gegenseitig

Referent:innen:

Marc Wagner | Head of Employee Experience, Fiducia GAD
Inge Baurmann | Director, Kienbaum

Future Skills, Future Leaders

Referent:innen:

Prof. Thomas Edig | Mitglied des Markenvorstands, Volkswagen Nutzfahrzeuge Personal
Dr. Anna-Maria Karl | Director, Kienbaum

Agilität, Zukunftsfähigkeit, Innovationsfähigkeit...

Referentinnen:Hanna Reinermann | Global Head of Talent Management & Leadership, Henkel
Annette Labode | Director/Partner, Kienbaum
Dr. Stefanie Plassmeier | Senior Manager, Kienbaum

Learning der Zukunft – Warum digitale Lernplattformen allein keine Wirkung entfalten und was Unternehmen brauchen, um durch Lernen ihren Erfolg zu steigern

Referent:innen:

Elisabeth Koch | Vice President Global People Development, Knorr-Bremse AG
Richard Graske | Global People Development, Knorr-Bremse AG
Jens Bergstein | Director Leadership & Change, Kienbaum
Julia Baier | Senior Consultant Leadership & Change, Kienbaum

Führung in der Transformation – Welchen Einfluss hatte die Corona-Pandemie?

Referent:innen:

Karlheinz Löw | Hauptabteilungsleiter Personal/Finanzen/Infrastruktur, AOK Hessen
Kathrin Frey | Manager Leadership & Change, Kienbaum

Von Feenstaub und Lagerfeuer. Inspirierende Umfelder schaffen Raum für Erfolg.

Referent:innen:

Dr. Sandra Breuer | Geschäftsführende Gesellschafterin, combine consulting GmbH
Dr. Laura Kienbaum | Geschäftsführerin, combine design GmbH
Dr. Martin Stolz | Director, Kienbaum

People Analytics als Schlüssel zur Agilität während und nach der Pandemie
Referenten:

Timo Schönenberg | People Analytics Manager, HelloFresh SE
Yannik Leusch | People Analytics Lead, Kienbaum

Die Pandemie hat die Veränderungsfähigkeit vieler Organisationen auf die Probe gestellt. Wie People Analytics helfen kann, datenbasierte Entscheidungen in Situationen großer Volatilität und Veränderung zu treffen, zeigte Timo Schönenberg, People Analytics Manager bei HelloFresh SE anhand von Praxisbeispielen, wie Daten wichtige Insights zu Organisationen und Mitarbeitenden generieren können und weshalb auch nach der Pandemie die Zukunft von HR data-driven ist.

Teilnehmerstimmen

Die 20. Kienbaum People Convention präsentierte sich als bislang hochkarätigstes HR-Event des Jahres 2021.
Matthias Haller
Redakteur Personalmagazin

Teilnehmerstimmen

Wunderbar einfach zugängliche Informationsmöglickeit rund um das Thema HR auf Top-Niveau mit Wirtschaftsgrößen.


Teilnehmerstimmen

Die Kienbaum People Convention ist für mich ein absolutes Highlight, um viele neue Impulse und Einblicke hinsichtlich der Arbeitswelt der Zukunft zu bekommen. Meine Empfehlung: “Save the date”, es lohnt sich 🙂


Teilnehmerstimmen

Sehr anregenden Input zur Ausrichtung der People Funktion, hochkarätige Referent*innen und Top-Managerinnen als Role Model. Ich bin gerne im nächsten Jahr wieder dabei.


Teilnehmerstimmen

Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele… die Convention hat denselben Effekt, ein willkommener Exkurs aus dem Tagesgeschäft


Teilnehmerstimmen

Wenn es etwas Positives an der Pandemie gibt, dann ist diese Online Veranstaltung ein perfektes Beispiel.


Das waren die Speaker:innen

 

Gunnar Kilian
Vorstand Personal und "Truck & Bus", Volkswagen
Simone Menne
Multiaufsichtsrätin und Galeristin
Judith Wiese
CHRO, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektorin, Siemens
Sylvie Nicol
Executive Vice President, Human Resources and Infrastructure Services, Henkel
Martin Seiler
Vorstand Personal und Recht, Deutsche Bahn
Andrea Euenheim
CHRO, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektorin, METRO
Frauke von Polier
Chief People Officer, Viessmann Group
Prof. Dr. Markus Gabriel
Director of Center for Science and Thought, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Jan-Hendrik Goldbeck
Managing Partner, GOLDBECK
Cawa Younosi
Head of People/Mitglied der Geschäftsführung, SAP Deutschland
Dr. Anna-Maria Karl
Director, Kienbaum
Prof. Dr. Walter Jochmann
Managing Director & Partner, Kienbaum
Fabian Kienbaum
Chief Empowerment Officer, Kienbaum
Dr. Hilmar Schmidt
Managing Director/ Partner, Kienbaum
René Ruschmeier
Director, Kienbaum
Georg Maier
Thüringer Minister für Inneres und Kommunales
Dr. Stephan Keller
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf
Nina Feuersinger
Director, Kienbaum
Ilse Henne
Chief Transformation Officer, thyssenkrupp Materials Services
Inge Baurmann
Director, Kienbaum
Marc Wagner
Head of Employee Experience, Fiducia GAD
Jörg Scholten
Director & Mitglied der Geschäftsführung, Kienbaum
Peter Mantsch
Group Head HR, TX Group
Simone Mählmann
Head of Coaching, evelop_me (powered by Kienbaum)
Lennart Rother
Venture Lead, evelop_me (powered by Kienbaum)
Stephanie Rocker
VP People & Culture, Berlin Brands Group
Elisaweta Gorban
Teamlead HR Management, Berlin Brands Group
Prof. Thomas Edig
Mitglied des Markenvorstands, Volkswagen Nutzfahrzeuge Personal
Annette Labode
Director/Partner, Kienbaum
Dr. Stefanie Plassmeier
Senior Manager, Kienbaum
Hanna Reinermann
Global Head of Talent Management & Leadership, Henkel
Jens Bergstein
Director Leadership & Change, Kienbaum
Julia Baier
Senior Consultant Leadership & Change, Kienbaum
Elisabeth Koch
Vice President Global People Development, Knorr-Bremse AG
Richard Graske
Global People Development, Knorr-Bremse AG
Karlheinz Löw
Hauptabteilungsleiter Personal/Finanzen/ Infrastruktur, AOK Hessen
Kathrin Frey
Manager Leadership & Change, Kienbaum
Martin Stolz
Director, Kienbaum
Dr. Sandra Breuer
Geschäftsführende Gesellschafterin, combine consulting GmbH
Dr. Laura Kienbaum
Geschäftsführerin, combine design GmbH
Timo Schönenberg
People Analytics Manager, HelloFresh SE
Yannik Leusch
People Analytics Lead, Kienbaum

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Dann wenden Sie sich an:

 

Simone Hildebrandt
peopleconvention@kienbaum.de
+49 221 801 72-716