Mitarbeiterbenefits

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Benefit Benchmarking

Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. hat Kienbaum ein digitales Tool zum Benchmarking von Benefits entwickelt. Sie können vergleichen, wie Ihre Benefits im Vergleich zu Unternehmen Ihrer Branche und Region abschneiden. Finden Sie heraus, welche Leistungen Ihre Mitarbeiter am meisten schätzen, um Ihre Benefits individuell anzupassen.

Mitarbeiter-Benefits, auch als betriebliche Benefits, Nebenleistungen oder Arbeitnehmervorteile bezeichnet, sind Angebote oder Vergünstigungen, die Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden freiwillig und zusätzlich zur vereinbarten Bezahlung bieten. Diese Benefits werden dazu eingesetzt, die Arbeitszufriedenheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu fördern, ihre Bindung an das Unternehmen zu stärken und gleichzeitig die Attraktivität des Arbeitgebers auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Sie tragen dazu bei, eine positive Unternehmenskultur zu fördern, die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeitenden zu steigern und hierdurch letztendlich zum Unternehmenserfolg beizutragen. Mitarbeiterbenefits können in vielfältiger Form gestaltet sein und sollten auf die Bedürfnisse und Wünsche der Belegschaft zugeschnitten sein.

Welche Benefits gibt es für Mitarbeitende?

Die Palette an Mitarbeiterbenefits ist breit gefächert und reicht von finanziellen Vorteilen bis hin zu nicht-monetären Leistungen. Zu den häufigsten Benefits gehören:

Gesundheitsvorsorge und Wellness: Dazu zählen Krankenversicherungen, Zuschüsse zu Fitnessstudio-Mitgliedschaften, Female Health Beratung, Fertility Benefits, Betriebssportangebote oder Massagen am Arbeitsplatz.
Flexible Arbeitsmodelle: Gleitzeit, Homeoffice und mobiles Arbeiten, Jobsharing, Teilzeit, Vertrauensarbeitszeit oder Karenztage sind einige Beispiele, die unter diese Kategorie fallen. Auch Workation-Angebote bei denen man Arbeit und Urlaub im Ausland verbindet, sind auf dem Vormarsch.
Weiterbildung und Karriereentwicklung: Unternehmen bieten oft Schulungen, Weiterbildungen, Mentoring-Programme oder Unterstützung für den Erwerb von Zusatzqualifikationen an.
Finanzielle Leistungen: Hierzu zählen Boni, betriebliche Altersvorsorge, Gewinnbeteiligungen oder Zuschüsse zum Internet-Vertrag.
Sonderzahlungen und Vergünstigungen: Beispiele sind Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Rabatte für Mitarbeitende auf Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens sowie Geschenke zu besonderen Anlässen.
Arbeitsplatzgestaltung: Ergonomische Büromöbel oder die Bereitstellung von Technologie und Equipment, die die Arbeit erleichtern – auch für das Homeoffice – zählen ebenfalls zu den Benefits.
Familienfreundlichkeit: Berufstätige Eltern erhalten Unterstützung bei der Kinderbetreuung, wie Zuschüsse zu Kita-Gebühren oder die Bereitstellung von Betreuungsangeboten am Arbeitsplatz.
Mobilität: Je nach Wohnumfeld und Lebenssituation sind Benefits wie Firmenwagen, Mobilitätsbudgets, Firmenfahrräder und Job-Tickets attraktive Zusatzleistungen, die den Alltag erleichtern
Soziale Verantwortung und Engagement: Möglichkeiten zur Teilnahme an Corporate Social Responsibility (CSR)-Projekten durch Sonderurlaub oder Unterstützung bei ehrenamtlichen Tätigkeiten gehören hierzu.

Welche Mitarbeiterbenefits machen Arbeitgeber attraktiv?

Die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität ist das Top-Ziel, welches durch den Einsatz von Benefits erreicht werden soll. Wie gut das gelingt, ist allerdings oft fraglich. So überprüfen laut der Benefits Survey 2023 von Kienbaum und der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) nur 45 % der Unternehmen in Deutschland die Attraktivität ihrer Benefits bei den Mitarbeitenden und sogar nur 14 % bei den Bewerbenden. Es gibt zwar diverse Studien zur Attraktivität verschiedener Benefits, doch jedes Unternehmen tickt anders. Unternehmen sollten daher unbedingt regelmäßig durch Befragungen Feedback von den eigenen Mitarbeitenden und Bewerbenden sammeln und auswerten.

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